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Stiftung Mozarteum

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Christine ForstnerInternationale Stiftung MozarteumSchwarzstr. 265020 SalzburgÖsterreichTel: +43 (0) 662 889 40 25

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DIALOGE 2020: Mit Sicherheit kein Abstand zur zeitgenössischen Musik!

Seit mittlerweile 15 Jahren sind die DIALOGE aus dem Kulturgeschehen in der Stadt Salzburg nicht mehr wegzudenken. Auch in Corona-Zeiten wird das zeitgenössische Musikfestival der Stiftung Mozarteum Salzburg wie gewohnt im Spätherbst 2020 stattfinden – heuer vom 20. bis 29. November. „Trotz Sicherheitsabstand, oder gerade deswegen, ist es uns wichtig im Dialog zu bleiben“, so Festival-Chef Andreas Fladvad-Geier und fügt hinzu: „Der DIALOGE-Dialog wird BesucherInnen, KünstlerInnen, Musik verschiedener Zeiten und Stile zusammenbringen, auch wenn die 2020er-Ausgabe mehr Sensibilität und Flexibilität verlangt. Wir planen ein musikalisch aufregendes Festival für Stadt und Land Salzburg, auf das sich Kenner wie Neulinge gleichermaßen einlassen können!“ Die DIALOGE gehen den eingeschlagenen Weg auch im Corona-Jahr 2020 konsequent weiter: Tradiertes wird hinterfragt, die Kommunikation von KünstlerInnen mit dem Publikum forciert und Konzertformate anders gedacht. Das Festival bringt eine Mischung aus Experimenten und Entdeckungen, Genregrenzen werden aufgesprengt und so verbinden sich Alte & Neue sowie elektronische und populäre Musik stimmig mit spannenden Uraufführungen. Zum DIALOGE-Festival reisen hochkarätige und so unterschiedliche KünstlerInnen und Ensembles wie Helmut Lachenmann, Daniel Hope mit dem Zürcher Kammerorchester, Elektro Guzzi mit dem Stuttgarter Kammerorchester, Mirga Gražinytė-Tyla mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra, BartolomeyBittmann, oder Christoph Sietzen zusammen mit dem L’Orfeo Barockorchester an die Salzach.

 

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Mehr Raum für Mozart

Baustart für das Große Foyer in der Stiftung Mozarteum Salzburg

Mein Stein für Mozart: SalzburgerInnen und Mozart-FreundInnen können Teil des Projekts werden und sich im Mozarteum verewigen

  

Die Stiftung Mozarteum Salzburg startet den lange geplanten Umbau des Mozarteums in der Schwarzstraße. Mit Erteilung der Baugenehmigung durch das Baurechtsamt der Stadt Salzburg erfolgen ab sofort die ersten Vorarbeiten für die Neugestaltung des Foyer-Trakts und für die Renovierung der Konzertsäle im Stiftungsgebäude. Nach vielfältigen und transparenten Gesprächen mit allen relevanten Behörden und Einrichtungen zur Erteilung der Baugenehmigung, wie der Sachverständigenkommission für die Altstadterhaltung in Salzburg (SVK), dem Bundesdenkmalamt sowie ICOMOS Österreich, konnte final eine positive Genehmigung des Umbau-Projekts erzielt werden. Für die Stiftung Mozarteum bedeutet der Baustart, einen wichtigen und langersehnten Meilenstein in der 140-jährigen Stiftungsgeschichte in Angriff zu nehmen – den Neubau des Großen Foyers.

 

Am Mittwoch, 23. September wurden Details zu dem Projekt in einer Pressekonferenz erläutert.

 

 

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Konzertsaison 20/21 und Kinder – und Jugendprogramm klangkarton

Wir freuen uns auf die Konzertsaison 20/21! Mit einem ausgesuchten, kompakten und stimmig verwobenen Konzertprogramm, das auch einige Neuerungen mit sich bringt, kehrt nach der Stille der vergangenen Monate ab Oktober endlich wieder lebendige Klangvielfalt in die Konzertsäle der Stiftung Mozarteum Salzburg ein. Zwei Schwerpunkte prägen das Programm 20/21: Das intime, persönliche Genre des Liedes wird an vier Abenden mit hochkarätigen SolistInnen wie Elīna Garanča zelebriert. Und MozartLAB, das internationale Nachwuchsförderprogramm der Stiftung Mozarteum, bietet in der neuen Konzertsaison aufstrebenden und exzellenten MusikerInnen unter 30 Jahren eine Bühne. Zudem wird die Stiftung Mozarteum in der Schwarzstraße 30 mit der Villa Vicina eine neue Spielstätte für die Kulturstadt Salzburg erschließen.

 

Auch der klangkarton – das junge, kreative Vermittlungs-Programm der Stiftung Mozarteum – ist in der kommenden Saison rappelvoll mit zahlreichen Veranstaltungen und neuen spannenden Formaten wie z. B. der Plattform Tanz.

 

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Die Mozart-Museen der Stiftung Mozarteum kehren nach der Coronapause mit einem speziellen Programm für alle SalzburgerInnen zurück. Auch das Kartenbüro öffnet wieder für den persönlichen Kundenverkehr

Die Mozart-Museen der Stiftung Mozarteum Salzburg kehren nach der Coronapause mit einem speziellen Programm für alle SalzburgerInnen unter dem Motto „Besuch doch mal die Mozarts!“ zurück. Ab Ende Mai sind das Mozart-Wohnhaus und wenige Tage später auch Salzburgs berühmtes gelbes Wahrzeichen – Mozarts Geburtshaus – an den Wochenenden und Feiertagen unter Wahrung aller Vorgaben und Hygienemaßnahmen wieder geöffnet. Darüber hinaus wurde eine Reihe von Sonderführungen zusammengestellt. Hier können die SalzburgerInnen ihre Mozarts genauer kennenlernen, das Wissen um die Familie auffrischen oder auch  Unbekanntes erfahren.

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Die Stiftung Mozarteum Salzburg erwirbt erstmals seltenen Reisebrief Mozarts an seine Frau Constanze vom Charfreÿtage 1789

Die Stiftung Mozarteum Salzburg freut sich über eine kostbare Neuerwerbung: Ein seltener Reisebrief von Wolfgang Amadé Mozart an Constanze aus dem Jahr 1789 befindet sich nun in der umfangreichen Sammlung der Bibliotheca Mozartiana. Auf den wenigen Reisen, die Mozart in seinen Wiener Jahren ab 1781 unternahm, hat ihn fast immer seine Ehefrau begleitet. Daher gibt es nur aus der Zeit zwischen 1789 und 1791 Briefdokumente für diese ausgesprochene Liebesheirat. Sie bieten die Möglichkeit, tief in Mozarts Herz zu blicken.

 

Der Brief ist mit Charfreÿtage 1789 datiert und stammt von der Reise nach Dresden, Leipzig und Berlin. Auf dieser Reise schrieb Mozart mindestens zweimal pro Woche an seine in Wien zurückgebliebene Frau, berichtete ihr von Begegnungen und musikalischen Auftritten. Besonders herzlich wirken seine Liebesbeweise, seine Eifersüchteleien und seine Sorge um ihre Gesundheit. Seinen Brief aus Prag vom Charfreitage 1789 eröffnet Mozart mit einem zärtlichen liebstes, bestes Weibchen! und erzählt über das Wiedersehen mit Freunden, einen „fast“ sicheren Vertrag für eine neue Oper für Prag (aus der aber letztlich nichts wurde) und von Gerüchten, dass der Preußenkönig seine Ankunft erwarte. Auch lässt Mozart seine Constanze wissen, wie sehr er sich nach einer Nachricht von ihr sehne und dass er hoffe an seiner nächsten Station, in Dresden, einen entsprechenden Brief vorzufinden. Mit küsse tausendmahl unsern karl, und ich bin dich vom ganzen herzen küssend endet die Botschaft an zu Hause, an seine Ehefrau zusammen mit dem vierjährigen Sohn Carl Thomas.

 

Die Stiftung Mozarteum Salzburg besitzt die weltweit größte Sammlung an Briefen der Familie Mozart. Die meisten befinden sich bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts in Salzburg, als die Mozart-Söhne Carl Thomas und Franz Xaver die in ihrem Besitz befindlichen Originalbriefe dem Dommusikverein und Mozarteum, dem direkten Vorgänger der Stiftung Mozarteum, vermachten. Mozarts Briefe an Constanze gehörten jedoch nicht zu diesen kostbaren Geschenken. Offenbar hat Constanze Mozart sie nie ihren Söhnen übergeben, sondern sie Stück für Stück an Freunde verschenkt. Von Zeit zu Zeit erscheint einer dieser Briefe wieder auf dem Markt; sie erreichen regelmäßig sechsstellige Preise pro geschriebener Seite. Der Brief vom 10. April 1789 wurde zuletzt Anfang der 1990er-Jahre versteigert. Es ist der erste Reisebrief Mozarts an Constanze, den die Stiftung Mozarteum erwerben konnte.

 

Der Autograph wurde zuletzt Anfang der 1990er-Jahre versteigert. Es ist der erste Reisebrief Mozarts an Constanze, den die Stiftung Mozarteum für ihre Sammlung erwerben konnte.
Der Brief ist im Rahmen der Digitalen Mozart-Edition verfügbar:
Mozart an Constanze Karfreitag 1789

 

Die Neuerwerbung wird von Ulrich Leisinger und Andreas Fladvad-Geier, den Wissenschaftlichen und Künstlerischen Bereichsleitern der Stiftung Mozarteum, in diesem Video näher vorgestellt:

 

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Mit rund 180.000 BesucherInnen aus aller Welt feierte die Sonderausstellung zum 300. Geburtstag von Vater Mozart einen Besucherrekord

Zu seinem 300. Geburtstag widmete die Stiftung Mozarteum Salzburg Leopold Mozart (1719 – 1787) die bislang umfangreichste Ausstellung zum Leben und Schaffen. Rund 180.000 BesucherInnen aus aller Welt lockte die Sonderschau Leopold Mozart. Musiker – Manager – Mensch vom 5. April 2019 bis 9. Februar 2020 ins Mozart-Wohnhaus. Lange stand Leopold im Schatten seines Sohnes Wolfgang Amadé, erst in den 1980er Jahren begann die Musikforschung sich intensiver mit ihm zu beschäftigen. 50 Jahre lebte und wirkte er in Salzburg. Doch wer war Leopold Mozart wirklich? Die Ausstellung im Mozart-Wohnhaus, in dem die Familie ab 1773 wohnte und wo Leopold Mozart am 28. Mai 1787 starb, ging dieser Frage auf den Grund, denn Leopold Mozart gehörte zweifelsohne zu den interessantesten und vielseitigsten Persönlichkeiten seiner Zeit. Die thematisch gegliederte Schau, die sich mit dem Hofmusiker, Manager und Networker, Pädagogen, Komponisten und dem (Familien)Menschen Leopold Mozart befasste, wurde durch einen Audioguide und Hörstationen – mit Originalmusik Leopolds sowie durch ein „Mozbook“ (ein in Anlehnung an Facebook gestaltetes Profil) – besonders interaktiv gestaltet.

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Bilanz Mozartwoche 2020

Die Mozartwoche 2020 begeisterte MozartfreundInnen aus der ganzen Welt beim ersten Festival des Jahres in Salzburg. Über 30.000 BesucherInnen ließen sich von Rolando Villazóns zweitem Programm „Mozart lebt!“ mit einem spannenden Mix aus herausragenden Konzerten und innovativen Formaten nachhaltig begeistern. Mit 59 Veranstaltungen über elf Tage an 13 Spielorten in Salzburg bot die Mozartwoche so viel Mozart wie noch nie in Salzburg rund um den 264. Geburtstag von Wolfgang Amadé Mozart. Neben dem positiven Feedback und die Freude der BesucherInnen, der KünstlerInnen, der Sponsoren und der Presse über das vielfältige Programmangebot in diesem Jahr lässt sich der Erfolg auch in Zahlen ausdrücken: Ein Besucherrekord mit über 30.000 BesucherInnen und eine erneute Auslastung von 91% – es war auch wirtschaftlich die erfolgreichste Mozartwoche seit Bestehen.

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Mozartwoche 2020: Presse- und Konzertfotos

Download-Bereich für aktuelle Konzertfotos der Mozartwoche 2020

Hier finden Sie aktuelle Fotos der Konzerte der Mozartwoche 2020. Bitte scrollen Sie zu dem von Ihnen gewünschten Konzert abwärts.

 

Die Verwendung des Bildmaterials ist ausschließlich in Zusammenhang mit der Berichterstattung über die MOZARTWOCHE 2020 der Stiftung Mozarteum Salzburg und unter Angabe der angeführten Copyrights gestattet.

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Das bedeutendste Mozartfestival der Welt präsentiert 2021 Mozarts Werke in Moll und stellt den Komponisten als Musikdramatiker in den Mittelpunkt

Mozartwoche 2021: Musico drammatico (21. bis 31. Jänner 2021)

Die Mozartwoche 2021 greift den Komponisten als Musikdramatiker aus dem vielfältigen Mozart’schen Kosmos heraus: Der musikalische Schwerpunkt liegt auf den Werken in Moll, weil jenen diese unmittelbare dramatische Wirkung besonders inne liegt. Rolando Villazóns dritte Mozartwoche lebt das Credo „Mozart pur“ in jedem einzelnen Programmpunkt und vereint nahezu alle Stücke, die Mozart in Moll komponiert hat. „Als Leser der menschlichen Seele und als unvergleichlicher Übersetzer dieser abstrakten Licht- und Schattenwelt präsentiert sich uns Mozart als der vollkommenste musico drammatico“, resümiert der Intendant.

Die Mozartwoche 2021 versammelt universale Ausdrucksformen wie Musik, Tanz, Pantomime und Puppenspiel, die Mozart so sehr liebte, um seine dramatische Vielfalt auf der Bühne widerzuspiegeln. Das erste Festival des Jahres bietet 2021 knapp 65 Veranstaltungen, darunter drei szenische Bühnenprojekte, drei konzertante bzw. halbszenische Opernaufführungen, Orchesterkonzerte, Kammermusik, Tanz, Pantomime, Film, Talk und vieles mehr.

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Die Stiftung Mozarteum erwirbt originale Mozart-Dokumente aus drei Generationen und ein Haarbüschel Mozarts von den Nachfahren des badischen Münzmeisters Carl Wilhelm Doell

Eine Mozart-Locke kehrt nach Salzburg zurück

Die Stiftung Mozarteum Salzburg konnte bedeutende Zeugnisse zum Leben Wolfgang Amadé Mozarts erwerben, die sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts in Besitz der Nachfahren des badischen Münzmeisters Carl Wilhelm Doell befunden haben. Diese kostbaren Neuerwerbungen vereinen drei Generationen der Familie Mozart – die Eltern Leopold und Anna Maria Mozart, Wolfgang Amadé und seinen Sohn Franz Xaver Wolfgang Mozart.

 

Bedeutendstes Stück ist ein Teil eines Briefes, den Mozart und seine Mutter Anna Maria 1777 aus Mannheim an Vater Leopold in Salzburg richteten. Hinzu kommt eine Abschrift, die der stolze Vater von einem Zeugnis anfertigte, das der berühmte Musiktheoretiker G. B. Martini in Bologna seinem 14-jährigen Sohn Wolfgang Amadé ausgestellt hatte. Besonders berührend jedoch ist eine „Reliquie“, die Aloys Fuchs – ein Freund von Mozarts Sohn Franz Xaver – erhalten hat, und zwar, so Fuchs: „Eigene Haare von dem Haupte des unsterblichen Tondichters und Großmeisters im Reiche der Harmonien … Wolfgang Amadeus Mozart“. Es existieren mehrere solche Haarbüschel, allein die Stiftung Mozarteum besitzt bereits fünf Exemplare. Es spricht viel dafür, dass die heute präsentierten Haare sehr wohl echt sein können, denn wie Fuchs bestätigte, erhielt er sie bereits 1839 von Mozarts Sohn Franz Xaver persönlich.

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Mit Unterstützung der Stiftung Mozarteum Salzburg feierte Mozarts „La clemenza di Tito“ eine historische wie umjubelte Premiere auf Kuba

Mozarts „La clemenza di Tito“ ist in der karibischen Welt angekommen: Erstmals nach der Uraufführung 1791 in Prag feierte diese Oper auf der Bühne des Gran Teatro de La Habana mitten im Herzen der Hauptstadt ihre umjubelte Premiere auf Kuba. Die Aufführung von „La clemenza di Tito“ in Havanna wurde von der Stiftung Mozarteum Salzburg finanziell größtenteils getragen und auch künstlerisch begleitet. Seit 2009 setzt sich die Stiftung Mozarteum mit ihrem renommierten Musikvermittlungsprojekt auf Kuba ein. Die erstmalige Aufführung von „La clemenza di Tito“ auf der Karibikinsel ist die Krönung dieses intensiven Engagements.

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Die Stiftung Mozarteum Salzburg präsentiert die neue PLAYMOBIL-Sonderfigur Mozart

Ab November  ist der Mini-Mozart für MozartfreundInnen und PLAYMOBIL-Fans aus aller Welt verfügbar

 

Die Stiftung Mozarteum Salzburg begrüßt einen possierlichen Neuzugang: die PLAYMOBIL-Sonderfigur von Wolfgang Amadé Mozart. Heute wurde die PLAYMOBIL-Sonderfigur zusammen mit Mozart-Botschafter Rolando Villazón sozusagen aus dem Taufbecken gehoben. Getreu unserem Auftrag als Erbe der Familie Mozart, die Musik, das Leben und die Persönlichkeit allen Menschen und Generation zugänglich zu machen, wurde in enger Kooperation mit der geobra Brandstätter Stiftung & Co. KG (PLAYMOBIL) die neue Mozart-Sonderfigur entwickelt. Ausgestattet mit Geige und Bogen repräsentiert der PLAYMOBIL-Mozart in liebevoller Form die Einzigartigkeit eines der größten Komponisten aller Zeiten.

 

Wolfgang Amadé Mozart fasziniert die Menschen in aller Welt seit mehr als 250 Jahren durch seine Werke und seine Persönlichkeit. Die Sonderfigur von PLAYMOBIL bietet Jung und Alt einen spielerischen Zugang zum Leben Mozarts und seiner Zeit in Salzburg. Die Ausstattung und Gestaltung der Figur erfolgte durch die wissenschaftliche Abteilung der Stiftung Mozarteum, um ein möglichst originales Abbild zu schaffen. Mozart zeigt sich adrett ausstaffiert im Stil der damaligen Zeit, in einem typischen roten Rock – natürlich mit Manschetten – sowie einer dekorativen Weste, die ein Jabot, also ein modischer Rüschenvolant, ziert. Seine Füße stecken in schwarzen Schuhen mit Goldschnallen. Zur Mode der Mozartzeit gehört auch die weiße Perücke mit Zopf als Statussymbol. Die Haare sind am Hinterkopf mit einer Schleife gebunden, Ausstattungs-Details, welche nicht nur PLAYMOBIL-Fans begeistern werden.

 

Die Stiftung Mozarteum, als Non Profit Organisation, unterstützt mit den Erlösen aus dem Verkauf der Figur vielfältige Aktivitäten zur Bewahrung des Erbes Mozarts. Die PLAYMOBIL-Sonderfigur Mozart ist für 3,99 € (UVP) erhältlich und ab dem 4. November 2019 lieferbar, u. a. in den Museumsshops der Stiftung Mozarteum in Mozarts Geburtshaus sowie im Mozart-Wohnhaus am Markartplatz und in ausgewählten Geschäften in Salzburg. Die Figur kann online hier bestellt werden: Stiftung Mozarteum Salzburg sowie unter PLAYMOBIL 

 

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Mozarts c-Moll-Messe KV 427 – Ein neuer Zugang zu einem großen Werk, ausgehend vom Ort der Uraufführung

Neuausgabe und Rekonstruktion der Messe als Kooperation zwischen Stiftung Mozarteum Salzburg und dem Bärenreiter-Verlag Kassel

 

Die Messe in c-Moll KV 427 von Wolfgang Amadé Mozart, eines der faszinierendsten und beliebtesten Werke der Musikgeschichte, ist mit der Aura des Unvollendeten und Mysteriösen verbunden. Ungeklärt sind bis heute die genauen Umstände der Entstehung als eine Votivmesse, die Gründe für den Abbruch der Komposition sowie viele Details zur Erstaufführung, die nach gegenwärtigem Kenntnisstand am 26. Oktober 1783 in der Stiftskirche St. Peter in Salzburg stattgefunden hat. Bemerkenswert ist, dass die Messe, obwohl sie ein Torso geblieben ist, überhaupt bei Mozarts letztem Besuch in Salzburg aufgeführt werden konnte.

 

Bei der c-Moll-Messe haben wir es gleich auf mehreren Ebenen mit einem Fragment zu tun: Mozart hat nicht alle Teile des Ordinarium missae vertont; es fehlen große Teile des Credo und das ganze Agnus Dei. Zudem sind Teile von Mozarts Originalhandschrift frühzeitig verloren gegangen.

 

In Zusammenarbeit zwischen der Stiftung Mozarteum Salzburg und dem Bärenreiter-Verlag, dem Verlag der Neuen Mozart-Ausgabe, wird nun durch Dr. Ulrich Leisinger, den Wissenschaftlichen Leiter der Stiftung Mozarteum, eine Neuausgabe vorgelegt, die den aktuellen Forschungsstand und – anders als dies eine wissenschaftliche Gesamtausgabe kann – auch die Bedürfnisse der Praxis berücksichtigt. Die Neufassung, die alle von Mozart vertonten Teile enthält (aber auf eine Neukomposition der fehlenden Teile des Credo und eines Agnus Dei aus Respekt vor dem Genius verzichtet), ist beim Bärenreiter-Verlag voraussichtlich ab Dezember 2019 mit Partitur, Stimmen, Klavierauszug und Chorpartitur käuflich erhältlich.

 

Während Kyrie und Gloria in Mozarts Originalpartitur erhalten geblieben sind, ist Mozarts Partitur der Singstimmen (Doppelchor) und Streicher für das Sanctus (mit „Hosanna“) und Benedictus verloren gegangen; hier galt es, durch genauen Vergleich, den vierstimmigen Chorsatz, wie er nur in einer Bearbeitung aus der Zeit um 1800 überliefert ist, wieder auf zwei Chöre zu verteilen und die scheinbar fehlenden Chorstimmen unter Rückgriff auf die Instrumentalstimmen zu rekonstruieren. Für die ersten beiden Teilsätze des Credo hat Mozart einen vollständigen Partiturentwurf angefertigt, der alle Vokalstimmen, den instrumentalen Bass und die wichtigsten Instrumentalstimmen enthält. Diese Sätze wurden durch Vergleich mit Vokalwerken aus der Zeit um 1780/85 behutsam instrumentiert, wobei Tonumfang und Spielweise historischer Instrumente berücksichtigt werden.

 

Pressebild (c) wildbild/Rohrer

v.li.: Wolfgang Thein (Bärenreiter-Verlag) mit Ulrich Leisinger (wissenschaftlicher Leiter der Stiftung Mozarteum) und Johannes Honsig-Erlenburg (Präsident der Stiftung Mozarteum) vor Mozarts legendärem Zauberflötenhäuschen im Garten des Mozarteums.

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Bei der Generalprobe erklingt Mozarts c-Moll-Messe für den neuen Altar von St. Peter

Seit mittlerweile 92 Jahren führt die Stiftung Mozarteum Salzburg in Zusammenarbeit mit den Salzburger Festspielen Mozarts Messe in c-Moll KV 427 in der Stiftskirche St. Peter auf.

Auf Grund der Renovierungsarbeiten in der Stiftskirche St. Peter erklingt das Kirchenkonzert am Montag, den 5. August um 19.30 Uhr ausnahmsweise im Großen Saal des Mozarteums in der Schwarzstraße.

Die Generalprobe am 5. August um 11 Uhr findet zu Gunsten der Stiftskirche St. Peter statt. Die Karten für die Generalprobe werden von der Stiftung Mozarteum um € 25 verkauft. Aus Verbundenheit mit dem jahrzehntelangen Aufführungsort kommt der Erlös dem neuen Altar von St. Peter zu Gute.

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Leopold Mozart. Musiker – Manager – Mensch

Zum 300. Geburtstag widmet die Stiftung Mozarteum Salzburg Leopold Mozart (1719-1787), dem Vater des wohl berühmtesten Sohnes der Musikgeschichte, die bislang umfangreichste Ausstellung zum Leben und Schaffen. Wer war Leopold Mozart wirklich? Die Schau im Mozart-Wohnhaus (5. April 2019 bis 9. Februar 2020) geht dieser Frage auf den Grund, denn Leopold Mozart gehörte zweifelsohne zu den interessantesten und vielseitigsten Persönlichkeiten seiner Zeit. 50 Jahre lebte und wirkte er in Salzburg. Rund 80  Exponate, darunter wertvolle Brief- und Musikautographe, Drucke, Dokumente sowie Memorabilia, Gemälde und Grafiken zeigen Leopold als erfolgreichen Komponisten und Hofmusiker, als weitblickenden Manager und Networker, als geschätzten Pädagogen und liebevollen Familienmenschen.

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Goldene Mozart-Medaille für die Cappella Andrea Barca

Das Orchester wird mit der höchsten Auszeichnung der Stiftung Mozarteum Salzburg geehrt

 

 

Die Cappella Andrea Barca ist heute im Rahmen ihres Konzerts zur Mozartwoche mit der Goldenen Mozart-Medaille ausgezeichnet worden. Dies ist die höchste Auszeichnung, die die Stiftung Mozarteum Salzburg im Namen Mozarts vergibt. „Seit ihrer Gründung 1999 verzaubert und berührt die Cappella Andrea Barca die Besucherinnen und Besucher der Mozartwoche. Dieser Enthusiasmus, diese einzigartige gemeinsame Musizierfreude müssen mit der Goldenen Mozart-Medaille, der höchsten Auszeichnung der Stiftung Mozarteum gewürdigt werden. Herzliche Gratulation!“, so Stiftungs-Präsident Johannes Honsig-Erlenburg. Die Laudatio hielt der Intendant der Mozartwoche Rolando Villazón.

Zitat aus der Laudatio von Rolando Villazón:

Die Cappella Andrea Barca feiert in diesem Jahr den zwanzigsten Geburtstag seit ihrer Gründung. Die Cappella war und ist eine absolute Säule der Mozartwoche. Wir sind überglücklich, den Geburtstag der Cappella auf besondere Art und Weise zu begehen und ihr zu diesem Anlass die höchste Auszeichnung der Stiftung Mozarteum, die Goldene Mozart-Medaille, für außergewöhnliche Verdienste um das Schaffen W.A. Mozarts zu überreichen.

 

Die Cappella Andrea Barca ist der Mozartwoche seit zwei Jahrzehnten tief verbunden. Die Cappella Andrea Barca, von Sir András Schiff anlässlich der Gesamtaufführung der Mozart-Klavierkonzerte im Rahmen der Mozartwochen der Jahre 1999 bis 2005 gegründet, führt seinen Namen auf den fiktiven Andrea Barca zurück, einen „toskanischen Komponisten und leidenschaftlichen Interpreten der Mozartschen Klaviermusik“ (Sir András Schiff). Die Musikerinnen und Musiker des Ensembles konstituieren sich für die jeweiligen Projekte in unterschiedlichen Formationen. Nach und nach weitete das Orchester seine Konzerttätigkeit aus, gestaltet seit 1999 das Festival Omaggio a Palladio im Teatro Olimpico in Vicenza, tritt seit 1999 jährlich im Rahmen der Mozartwoche vor stets ausverkauftem Haus auf und ist bei Festivals wie dem Kunstfest Weimar, dem Beethovenfest Bonn oder dem Lucerne Festival zu Gast. Sie unternimmt auch Gastspielreisen durch Europa und die USA.

 

Die Mozart-Medaille wird seit 1914 an Persönlichkeiten verliehen, die sich um die Bestrebungen der Stiftung Mozarteum und um das Werk Mozarts verdient gemacht haben, darunter waren Karl Böhm, die Wiener Philharmoniker, Sir András Schiff, Alfred Brendel, Milos Forman, Mitsuko Uchida, Nikolaus Harnoncourt, das Mozarteumorchester Salzburg und zuletzt der ehemalige künstlerische Leiter der Mozartwoche Marc Minkowski.

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DIME – die Musikedition des 21. Jahrhunderts

Mozarts Noten im digitalen Zeitalter interaktiv, individuell und frei für jedermann

Die Stiftung Mozarteum Salzburg freut sich, einen Meilenstein der Digitalen Mozart-Edition präsentieren zu können: die Digital-Interaktive Mozart-Edition ist die Musikedition des 21. Jahrhunderts und eine Pionierleistung. Von keinem anderen Komponisten ist das Werk in dieser Form im Netz interaktiv, individuell und frei für jedermann zugänglich.

 

Mit DIME, der Digital-Interaktiven Mozart-Edition, bricht eine neue Ära im Umgang mit den musikalischen Werken von Wolfgang Amadé Mozart an. Bislang waren die Noten zu Mozarts Musik im Internet ausschließlich als Bilder gedruckter Ausgaben verfügbar. Das neue Portal DIME, das von der Stiftung Mozarteum Salzburg in Zusammenarbeit mit dem Packard Humanities Institute in Los Altos/Kalifornien in langjähriger Arbeit entwickelt wurde, stellt erstmals digitale Daten bereit, die der Benutzer interaktiv an seine Bedürfnisse anpassen kann. Hierzu gehören vielfältige Möglichkeiten zur Auswahl von Werkausschnitten, die auch mit bestehenden Tonaufnahmen synchronisiert oder als MIDI-Files wiedergegeben werden können. DIME ermöglicht auch den Vergleich mehrerer vom Komponisten autorisierter Werkfassungen und gewährt Einblicke in die ihnen zugrunde liegenden Originalquellen.

 

Alle Daten stehen für nicht-kommerzielle Zwecke wie den privaten, wissenschaftlichen und pädagogischen Gebrauch für jedermann kostenfrei zur Verfügung. Technisch versierte Benutzer können auch die zugehörigen Quellcodes herunterladen, um sie in eigene Projekte zu integrieren oder um neue Mozart-Apps zu entwickeln. Für alle weitergehenden Nutzungen, insbesondere zu kommerziellen Zwecken, wird auf den Bärenreiter-Verlag Kassel als Inhaber der entsprechenden Rechte verwiesen. In der Startphase des Projekts sind außer bekannten Werken wie Eine kleine Nachtmusik oder das Ave verum corpus vor allem Kammermusikwerke wie die berühmten Joseph Haydn gewidmeten Streichquartette verfügbar. Schrittweise soll Mozarts gesamtes Schaffen (mehr als 600 Werke mit 25.000 Seiten) in diesem offenen digitalen Format vorgelegt werden, das gleichermaßen für eine Langzeitarchivierung wie für Neueditionen optimiert ist.

 

Die Stiftung Mozarteum setzt sich als privater gemeinnütziger Verein seit mehr als 175 Jahren mit der Person und dem Werk Wolfgang Amadé Mozarts auseinander. Mit Initiativen in den drei Kernbereichen Konzertveranstaltung, Mozart-Museen und Wissenschaft schlägt sie die Brücke zwischen Bewahrung der Tradition und zeitgenössischer Kultur. Eine enge Zusammenarbeit besteht seit mehr als 20 Jahren mit dem Packard Humanities Institute in Los Altos/Kalifornien, das die wissenschaftlichen Projekte der Stiftung fördert. Bereits 2005 konnte mit der NMA Online der gesamte Notentext der Neuen Mozart-Ausgabe als erste aktuelle Musiker-Gesamtausgabe ins Internet gestellt werden. DIME, die neue Digital-Interaktive Mozart-Edition, basiert auf dem autoritativen Notentext der Neuen Mozart-Ausgabe, die beim Bärenreiter-Verlag Kassel im Druck erschienen ist. Diese wissenschaftliche Notenedition wurde in der Stiftung Mozarteum erarbeitet und vom Packard Humanities Institute in ein flexibles digitales Format überführt.

 

Hier finden Sie die Digital-Interaktive Mozart-Edition online: DIME

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Präsentation des Siegerentwurfs für das Pausenfoyer

Salzburger Architektenbüro Maria Flöckner und Hermann Schnöll verbindet die beiden Gebäudetrakte des Mozarteums mit einem gläsernen Neubau.

Zeitgemäß, filigran, luftig, hell und elegant verbindet der Siegerentwurf für das neue Pausenfoyer als selbstbewusster Akzent die beiden Gebäudetrakte des Mozarteums. Die Entscheidung für das gläserne Projekt des Salzburger Architektenbüros Maria Flöckner und Hermann Schnöll fiel im Rahmen eines internationalen, mehrstufigen Wettbewerbs, zu dem die Stiftung Mozarteum Salzburg 18 Architektenbüros aus ganz Europa bis hin nach Japan eingeladen hatte. Für die Stiftung Mozarteum bedeutet der erfolgreich abgeschlossene Architekten-Wettbewerb einen weiteren Schritt, sich einem wichtigen und langersehnten Meilenstein in der Stiftungsgeschichte anzunähern – der Neugestaltung des Pausenfoyers.

 

Die Vorgaben im Wettbewerb für den Um- bzw. Erweiterungsbau waren das Platzangebot zu vergrößern, vor allem für den Pausenbereich der KonzertbesucherInnen, die bestehenden Mängel der Infrastruktur zu beheben und barrierefreie Zugänge zu gewährleisten. Dabei galt es, eine Neu-interpretation der bestehenden Verbindung mit großem Respekt den Bestandsbaukörpern gegenüber zu schaffen, das Verbindende über das Trennende zu stellen, mit dem Ziel, den Gebäude-komplex durch eine zeitgenössische, überzeugende architektonische Lösung neu zu verschmelzen, gleichzeitig zu öffnen und zu beleben, dies sowohl zur Schwarzstraße hin als auch zum Mirabellgarten.

 

Die Ist-Situation ist seit jeher ein Provisorium: Das Mozarteum mit seinen beiden markanten Gebäudeteilen, dem sogenannten Verwaltungs- und Schultrakt (Schwarzstraße 26) und dem Konzert-Trakt (Schwarzstraße 28), wurde vom Münchener Architekten Richard Berndl von 1912 bis 1914 errichtet. Der damals geschaffene Große Saal der Stiftung Mozarteum gehört bis heute zu den besten Konzertsälen Europas. Berndl allerdings sah in seinem Wettbewerbskonzept keinen Pausenraum vor. Er brachte in dem Verbindungstrakt zwischen Wiener Saal und Großem Saal zunächst nur einen Depotraum unter. Erst als am Ende der Planung klar wurde, dass man für die BesucherInnen der Konzerte einen Pausenraum schaffen musste, wurde der Zwischentrakt provisorisch zu einem Pausenraum umfunktioniert. Der Eindruck dieser Verlegenheitslösung wird bis heute u.a. durch den Einbau einer steilen Treppe verstärkt, die den einzigen Zugang vom Großen Saal zum Hauptgebäude bildet. Diese Treppe endet im zweiten Konzertsaal des Gebäude-Ensembles, dem Wiener Saal, der dadurch zum Durchgangsraum wird. Die Frage einer Barrierefreiheit wurde damals überhaupt nicht gelöst. So ist der Wiener Saal beispielsweise mit einem Rollstuhl bis heute nicht erreichbar. Zudem mutet das Pausenfoyer mit seinen 60 m² bei einem ausverkauften Großen Saal den KonzertbesucherInnen eine beengte und unerträgliche Situation zu. Diese und viele andere Probleme der Infrastruktur wird der Neubau des Verbindungstraktes nach den Plänen des Siegerprojekts nun endlich lösen.

 

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Presseinformation zum Architekturwettbewerb

Das Mozarteum erhält eine gläserne Mitte

Gestern, Dienstag, wurde der Entwurf des Salzburger Architektenbüros Maria Flöckner und Hermann Schnöll ausgewählt, um das formulierte Ziel der Stiftung Mozarteum Salzburg umzusetzen, eine zeit- und funktionsgemäße Verbindung zwischen den beiden Gebäudeteilen des Mozarteums – und damit der beiden Konzertsäle „Großer Saal“ (Schwarzstraße 28) und „Wiener Saal“ (Schwarzstraße 28) – zu realisieren.

 

Die Jury unter der Vorsitzenden Architektin Marie Therese Harnoncourt-Fuchs kam zu einem einstimmigen Votum. „Das Siegerprojekt überzeugt mit einem Konzept, das den Raum zwischen den Bestandsgebäuden für Licht und Durchblicke öffnet und die historischen Fassaden atmosphärisch in das neue Ambiente einbezieht. Zusätzlich werden alle Anforderungen überzeugend gelöst und zusätzliche Bespielungsszenarien für das Mozarteum geschaffen“ (Harnoncourt) Und Johannes Honsig-Erlenburg, Präsident der Stiftung Mozarteum, kommentiert motiviert und erfreut: „Eine vermeintlich einfache Architektur, die sich als komplex und gut durchdacht erweist – ganz im Mozartschen Sinn!“

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Mozart-Festival in Kolumbien

Die Stiftung Mozarteum Salzburg unterstützt erstes Mozart-Festival in Medellín/Kolumbien

Die Stiftung Mozarteum Salzburg wird das erste Mozart-Festival in Medellín/Kolumbien musikalisch unterstützen: Vom 25. August bis 9. September 2018 findet dieses Mozart-Festival – veranstaltet von der Academia Filarmónica Iberoamericana de Medellín mit Unterstützung der Hilti Foundation – erstmals in Medellín statt. Zahlreiche Konzerte und ein umfangreiches Angebot an Workshops, Lectures und Meisterklassen beleuchten das Werk Wolfgang Amadé Mozarts. Stiftungs-Präsident Johannes Honsig-Erlenburg und Geschäftsführer Tobias Debuch reisen gemeinsam mit der Salzburger Sopranistin Claire Elizabeth Craig und dem thailändischen Tenor Nutthaporn Thammathi – er singt die Titelrolle in der kommenden Mozartwochen-Produktion „T.H.A.M.O.S.“ – in die zweitgrößte Stadt Kolumbiens. Die beiden SängerInnen werden unter anderem beim Auftakt der Konzertreihe am 1. September bei der konzertanten Aufführung von Mozarts Singspiel „Der Schauspieldirektor“, im Rahmen einer Meisterklasse sowie beim „Requiem“ zusammen mit ihren lateinamerikanischen Musiker-KollegInnen auf der Bühne stehen.

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Verschollener Mozart-Brief präsentiert

Stiftung Mozarteum Salzburg präsentiert verschollenen Brief von Wolfgang Amadé Mozart

Die Stiftung Mozarteum Salzburg freut sich über eine der wertvollsten Neuerwerbungen der letzten zehn Jahre: Ein Brief aus der Feder von Wolfgang Amadé Mozart an seinen Freund Anton Stoll aus dem Jahr 1791 gelangte kürzlich – dank der Unterstützung von Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann – in die Sammlung von Original-Autographen der Stiftung Mozarteum, der „Bibliotheca Mozartiana“. Zuletzt konnte 2001 ein Originalbrief Mozarts erworben werden.

„Was für ein besonderer Moment und was für ein Glück, dass sich die Eigentümerfamilie dieses besonderen Mozartbriefes direkt an die Stiftung Mozarteum gewandt hat. Danke, dass sie uns vor dem ′Auktionsmatch′, bei dem eine gemeinnützige Institution wie die Stiftung Mozarteum schon lange nicht mehr mithalten kann, bewahrt hat. Und was für ein Geschenk, das uns Maria-Elisabeth SchaefflerThumann mit der Ankaufsfinanzierung gemacht hat. So können wir Mozarts frivolen Spaß weltweit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen“, erläutert Stiftungs-Präsident Johannes Honsig-Erlenburg.

Rolando Villazón, Mozartwoche-Intendant und offizieller Mozart-Botschafter der Stiftung Mozarteum, sagt zur Bedeutung dieser kostbaren Neuerwerbung: „Jeder Brief Mozarts öffnet uns eine neue Tür in die Seele des größten musikalischen Genies aller Zeiten. Einen neuen Brief Mozarts zu entdecken ist, wie eine neue Blume in einem wunderschönen Garten zu finden.“

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Saisonkonzerte 2018/19

Die Stiftung Mozarteum blickt auf eine lange und erfolgreiche Tradition der Kammermusik zurück. Neben etablierten Größen finden hier auch aufstrebende junge Künstlerinnen und Künstler eine Bühne. In der Konzertsaison 2018/19 trifft bei 22 Veranstaltungen selten Gespieltes auf oft und gern Gehörtes, Alte Musik tritt in Dialog mit zeitgenössischen Werken und vertraute Komponisten werden weniger bekannten Komponisten gegenübergestellt. Zudem feiern die drei Komponisten Leopold Mozart, Gottfried von Einem und Mieczyslaw Weinberg in der kommenden Saison runde Geburtstage.

„In großen Teilen trägt die Konzertsaison die Handschrift meiner Vorgängerinnen“, erläutert Andreas Fladvad-Geier, der neue Leiter des Konzertbereichs der Stiftung Mozarteum und ergänzt: „Ein paar Programmpunkte haben wir noch hinzufügt und den Fokus auf unsere großen Jubilare verstärkt. Ansonsten freue ich mich auf den Dialog mit dem Salzburger Publikum. In diesem Sinne werden wir auch vor jedem Kammerkonzert Einführungsgespräche anbieten.“

 

Präsident Johannes Honsig-Erlenburg: „Mit Andreas Fladvad-Geier ist gewährleistet, dass die Stiftung Mozarteum auch weiterhin für ein hochkarätiges Konzertprogramm außerhalb der Festivalzeiten sorgt. Wir freuen uns auf eine neue und verstärkte Kommunikation mit unserem Publikum, mit Rolando Villazón in der Mozartwoche und Andreas Fladvad-Geier das Jahr über.“

Im Großen Saal sind in der neuen Konzertsaison international renommierte Ensembles und Solistinnen und Solisten zu erleben, darunter das Artemis Quartett und das Koncz Ensemble Wien; Tenor Julian Prégardien und Pianist Lars Vogt laden bei einem Liederabend zu Schuberts „Winterreise“ ein, der Bachchor Salzburg gemeinsam mit Wolfgang Kogert an der Propter Homines-Orgel vereint Werke von Komponistinnen und Komponisten, die exakt vor hundert Jahren geboren oder gestorben sind, darunter Leonard Bernstein und Lili Boulanger. Jean-Guihen Queyras am Violoncello und Alexandre Tharaud am Klavier treten mit Werken von Bach, Brahms, Berg und Schostakowitsch auf und der gefeierte türkische Pianist und Komponist Fazil Say spielt zusammen mit dem Minetti Quartett eigene Stücke sowie Beethoven und Schumann.

 

Die im Vorjahr sehr erfolgreich lancierte Reihe after work im Wiener Saal wird in der kommenden Saison fortgesetzt. Bei vier entspannten Konzerten in locker und legerer Atmosphäre sind im Herbst 2018 der   in Salzburg geborene und in Luxemburg lebende Multipercussionist Christoph Sietzen sowie die Salzburger Local Heroines und musikalischen Weltenbummlerinnen Meetin‘ Moa zu Gast. Den after work-Zyklus beschließen im Juni 2019 das Trio Klavis und das sensationelle Streicher-Duo BartolomeyBittmann, das mit seiner rasanten Mischung aus Rock, Jazz, Folk, Singer-Songwritertum und Kammermusik schon in der letzten Saison das Salzburger Publikum im restlos ausverkauften Wiener Saal begeisterte. Mit im Gepäck haben die beiden Wiener ihr neues Album „Dynamo“.

 

Weitere vier Konzerte sind im Wiener Saal geplant: Der „Poet am Klavier“ Marc-André Hamelin spielt u.a. Chopin, Fauré und Schumann, die russische Pianistin Varvara und das Quatuor Tchalik geben ihr Debüt in Salzburg ebenso wie das junge, energiesprühende Ensemble 4 Times Baroque. Die Musiker aus Deutschland werden mit ihren frischen und mitreißenden Interpretationen als Shootingstars der Alten Musik-Szene gefeiert.

 

Die beliebte Reihe Orgel & Film bietet großes Kino im Großen Saal: Über die Leinwand flimmern die Stummfilme „America“ (13. November 2018) und „Janice Meredith“ (7. Mai 2019), kongenial begleitet von Dennis James an der Propter Homines Orgel.
Drei große runde Geburtstage wichtiger Komponisten werden in der Konzertsaison 2018/19 gefeiert:  Mit dem 300. Geburtstag von Leopold Mozart steht 2019 wieder ein besonderes Mozart-Jahr bevor. Hinzu kommen zwei Hunderter: Gottfried von Einem (1918 bis 1996) und Mieczyslaw Weinberg (1919 bis 1996). Dieser drei Jubilare wird mit besonderen Konzerten gedacht.

 

Lange stand der berühmteste Vater der Musikgeschichte im Schatten seines Sohnes. Das Schaffen Leopold Mozarts wurde zeitweise geringgeschätzt und einige Werke sogar Sohn Wolfgang Amadé zugeordnet. Mit einem opulenten Festkonzert wird in der kommenden Saison das Werk des Vaters gewürdigt und gefeiert. Die Camerata Salzburg unter der Leitung von Andreas Spering widmet sich am 4. April 2019 im Großen Saal Kompositionen Leopold Mozarts und stellt diese einem Jugendwerk seines Sohnes gegenüber.

 

Der österreichische Komponist Gottfried von Einem erlebte in Salzburg, vor allem als Direktoriumsmitglied der Salzburger Festspiele, eine wechselreiche Geschichte mit Höhen und Tiefen. Sein Werk beleuchten das Ensemble Sonos Vienna und Studierende der Universität Mozarteum am 16. Oktober 2018 oder auch das Mozarteum Quartett am 20. November 2018 im Zusammenspiel mit Mozart, Haydn und Schubert.

 

Der russische Komponist mit polnischen Wurzeln Mieczyslaw Weinberg verband mit dem jüngeren und viel bekannteren Dmitri Schostakowitsch eine innige Komponistenfreundschaft. Zwischen den beiden fand ein reger Austausch statt. Erst in den letzten Jahren wurde Weinberg international wiederentdeckt. Zu einer Entdeckungsreise in den Werkkosmos des Künstlers laden das Stadler Quartett am 26. Februar 2019 und der ECHO-Klassik-Preisträger und international renommierte Geiger Linus Roth am 30. April 2019 ein.

 

Und noch ein weiterer runder Geburtstag wird in der Stiftung Mozarteum zelebriert: Der Salzburger Star-Geiger Benjamin Schmid feiert seinen 50. Geburtstag mit befreundeten Musikerinnen und Musikern am 13. September 2018. Als Geburtstagskonzert und Saisoneröffnung zugleich bringt dieser Abend Größen wie u.a. Clemens Hagen, Lars Anders Tomter, Ariane Haering und das Austrian String Trio mit der Jazz-Koryphäe Wolfgang Muthspiel auf die Bühne im Großen Saal.

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Weltweite Aufmerksamkeit für die Kulturbotschafter der Stiftung Mozarteum bei der China-Reise von Bundespräsident Alexander Van der Bellen [»]

Weltweite Aufmerksamkeit für die Kulturbotschafter der Stiftung Mozarteum bei der China-Reise von Bundespräsident Alexander Van der Bellen

Die Beteiligung der Stiftung Mozarteum Salzburg am bislang größten Staatsbesuch in der Geschichte Österreichs von Bundespräsident Alexander Van der Bellen in China war ein
voller Erfolg. Der kulturelle Beitrag der Stiftung Mozarteum fand eine weltweite mediale Aufmerksamkeit und präsentierte sich als einzigartige Visitenkarte für die Kulturnation Österreich sowie für die Stadt und das Land Salzburg.

Mozarts originale Kindergeige, souverän gespielt von der erst siebenjährigen Anna Cäcilia Pföß, erklang beim zentralen Staatsbankett in Peking für Staatspräsident Xi Jinping. Begleitet von Stiftungspräsident Johannes Honsig-Erlenburg am Klavier spielte das
Mädchen Werke von W.A. Mozart, darunter zwei Menuette aus einer frühen Sonate (KV 7), eine typische österreichische Volkweise und für die Gastgeber auch ein chinesisches Volkslied. Damit hat die Stiftung Mozarteum als Kulturbotschafter dieser wichtigen
österreichischen Auslandsmission eine besondere musikalische Note verliehen und Bundespräsident Alexander Van der Bellen ein außergewöhnliches Gastgeschenk an die Hand gegeben.

„Unser besonderer Dank gilt der kleinen Künstlerin Anna Cäcilia, sie ist talentiert, natürlich und nervenstark und hat die richtigen Voraussetzungen, um die Herzen der Zuhörerinnen und Zuhörer zu erobern“, resümiert Johannes HonsigErlenburg, der Präsident der Stiftung Mozarteum und fügt hinzu: „Wir freuen uns, dass unser Auftritt mit Mozarts Kindergeige in Peking so ein enormes weltweites Presseecho ausgelöst hat, von Europa, über Südafrika, Indien bis hin zu Australien haben die Medien
berichtet.“

Die Stiftung Mozarteum konnte als kultureller Botschafter in China wichtige Kontakte knüpfen bzw stärken. Konkret wurden erste Schritte zur Umsetzung einer groß angelegten Ausstellung über Leben und Werk Wolfgang Amadé Mozarts gesetzt. Im Jahr 2021 wird das 50-jährige Bestehen der politischen Beziehungen zwischen Österreich und China gefeiert. Dieser Anlass soll mit einer umfangreichen Ausstellung in Peking begleitet werden. Historische Schätze aus den reichhaltigen Beständen der Stiftung Mozarteum,
medial modern präsentiert und aufbereitet, sollen die kulturinteressierten Besucherinnen und Besucher in China über Mozart informieren und begeistern.

 

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Andreas Fladvad-Geier verantwortet Saisonkonzerte und das Festival Dialoge

Die Stiftung Mozarteum hat einen neuen Leiter des Konzertbereichs, verantwortlich für die Planung und Gestaltung der Saisonkonzerte, für das zeitgenössische Musikfestival Dialoge und für die Weiterentwicklung aller künstlerischen Aktivitäten neben der Mozartwoche.  Andreas Fladvad-Geier, derzeit Leitender Opern- und Ballettreferent am Festspielhaus Baden-Baden, wird seine Position in Salzburg mit 1. Juli 2018 antreten. Dem Intendanten der Mozartwoche, Rolando Villazón, wird Andreas Fladvad-Geier bei der Produktion und Organisation der umfangreichen Veranstaltungen in den kommenden Jahren unterstützend zur Seite stehen.

Präsident Johannes Honsig-Erlenburg freut sich, dass mit dieser Neubesetzung ein hervorragendes Team den künstlerischen Bereich der Stiftung Mozarteum gestalten und verantworten wird: „Nach einem sehr intensiven Auswahlverfahren haben wir mit Andreas Fladvad-Geier einen kreativen, äußerst erfahrenen und hochprofessionellen Konzertmanager gefunden. Auch im laufenden Jahresbetrieb ist die künstlerische Zukunft der Stiftung Mozarteum bestens gesichert!“

„Ich freue mich sehr auf die besondere Salzburger Verbindung aus Tradition und Innovation und bin glücklich, dass mir die Stiftung Mozarteum ihr Vertrauen schenkt und einen verantwortungsvollen Platz in ihrem großartigen Team angeboten hat“, so Andreas Fladvad-Geier.

„Ich kenne Andreas seit vielen Jahren. Ich habe in Baden-Baden sowohl als Sänger als auch als Regisseur mit ihm zusammengearbeitet und ihn so sehr gut kennenlernen können. Andreas hat eine wunderbare Energie, großes Repertoire-Wissen und viel Erfahrung. Er ist eine tolle Bereicherung für das Team der Stiftung Mozarteum. Ich freue mich sehr, sehr, sehr (!), nun in Salzburg mit ihm zu kollaborieren“, fügt Rolando Villazón hinzu.

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Bilanz Mozartwoche 2018

4. Februar 2018

Erstmals wurde die Mozartwoche mit einem von Festival-Intendantin Maren Hofmeister programmierten Auftakt eröffnet. Die mehrfach ausgezeichnete Schriftstellerin Eva Menasse stimmte mit ihrer fulminanten Rede zum Thema „Vergebung und Vergeltung“ auf das Motto der diesjährigen Mozartwoche ein.

 

Mit „Die Entführung aus dem Serail“ kam nach einigen Jahren wieder eine große Operproduktion auf die Bühne. Musikalisch bot diese Neuinszenierung höchstes Niveau unter der Leitung von Dirigent René Jacobs, der Akademie für Alte Musik Berlin sowie mit einem herausragendem, jungen SängerInnen-Ensemble mit David Steffens, Nikola Hillebrand, Robin Johannsen, Sebastian Kohlhepp und Julian Prégardien. Neben renommierten Künstlerinnen und Künstlern, die auf eine große Mozartwochen-Historie zurückblicken können, wie Sir András Schiff oder Daniel Barenboim gaben u.a. Sopranistin Marlis Petersen, Pianist David Fray, das B’Rock Orchester mit Anna Lucia Richter, das Schumann Quartett und Dirigentin Kristiina Poska ihr erfolgreiches Debüt bei der Mozartwoche. Das neue Format „Porträt“ war der zeitgenössischen Musik und dem deutschen Komponisten, Dirigenten und Klarinettenvirtuosen Jörg Widmann gewidmet. Höhepunkt war die österreichische Uraufführung seines Klarinettenquintetts. Die Konzerte im Großen Festspielhaus, mit den English Baroque Soloits unter Sir John Eliot Gardiner sowie die drei Konzerte der Wiener Philharmoniker, waren ausverkauft. Seit Anbeginn begleitet das Orchester von Weltrang die Mozartwoche, ihr umjubeltes Debüt mit den Wiener Philharmonikern gaben heuer die beiden Dirigenten Robin Ticciati und Alain Altinoglu. Zum großartigen Abschluss stand Valery Gergiev mit einem Programm zu Mozart und Tschaikowski am Pult.

 

„Ich bedanke mich bei allen Künstlerinnen und Künstlern für eine unvergessliche Mozartwoche, die die vielfältigen Facetten von Mozart gezeigt hat“, so Maren Hofmeister und fügt hinzu: „Ich freue mich, dass unser Publikum das kontrastreiche Programm 2018 so begeistert aufgenommen hat. Wir verzeichnen eine Auslastung von 95 Prozent.“ Damit blickt die Stiftung Mozarteum auf die beste Auslastung seit sechs Jahren zurück. Rund 26.000 Tickets wurden für 30 Veranstaltungen verkauft. Die Hälfte aller Konzerte war restlos ausverkauft. Das zehntägige Festival hat eine internationale Gästeschar aus 50 Ländern – aus allen fünf Kontinenten – nach Salzburg gelockt. Der Großteil der Besucherinnen und Besucher kam aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, gefolgt von Gästen aus Frankreich und England. Die vielen Rahmenveranstaltungen – Einführungsvorträge, Filmvorführungen und Künstlergespräche – wurden von den Besucherinnen und Besuchern mit regem Interesse angenommen.

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Rolando Villazón ist der neue Intendant der Mozartwoche

Die Stiftung Mozarteum Salzburg freut sich, Rolando Villazón als neuen, designierten Intendanten der Mozartwoche Salzburg zu präsentieren. Der weltweit gefeierte Opernsänger, Regisseur und Schriftsteller übernimmt zum 1. Juli 2017 die künstlerische Leitung des renommierten Festivals und verbindet damit seine internationalen Aktivitäten als Mozartbotschafter auf ideale Weise mit der Planung und Umsetzung der Mozartwoche in Salzburg. Die erste komplett von Villazón konzipierte Mozartwoche wird 2019 stattfinden, sein Vertrag läuft zunächst über fünf Mozartwochen bis 2023.

Rolando Villazón, designierter Intendant der Mozartwoche:

Wolfgang Amadé Mozart ist einer der liebsten Freunde der gesamten Menschheit. Es gibt keinen anderen Komponisten, der gleichermaßen so bewundert und geliebt wird. Ich fühle mich glücklich, geehrt und dankbar mich der enormen Verantwortung zu stellen, dem Meister als neuer Intendant der Mozartwoche, dem bedeutendsten Mozart-Festival der Welt, zu dienen. Dass dies in Salzburg passiert, Mozarts Geburtsort und eine Stadt, die solch wunderbaren Einfluss auf mein Leben und meine Karriere genommen hat, macht dieses Abenteuer noch besonderer. Viva Mozart!

Johannes Honsig-Erlenburg, Präsident der Stiftung Mozarteum, unterstreicht die besondere Beziehung zwischen der Stiftung Mozarteum und dem neuen künstlerischen Leiter der Mozartwoche:

Mozart und Villazón, das ist die wahrscheinlich außergewöhnlichste, gleichzeitig innigste und aufregendste Liebesbeziehung, die der Stiftung Mozarteum passieren konnte! Was für eine Chance, die sich hier bietet, Mozart in seiner Vielfalt und Tiefe neu zu entdecken! Wir danken Rolando Villazón, dass er sich mit seiner außergewöhnlichen Reputation, seiner vielfältigen Musikalität und seinem Mut auf dieses gemeinsame Abenteuer einlässt, zu einer neuen Zeit in und mit der Stiftung Mozarteum!

 

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Zwei wertvolle Neuerwerbungen für die Sammlung der Stiftung Mozarteum

Die Stiftung Mozarteum Salzburg freut sich über zwei für Sammlung und Wissenschaft sehr wertvolle Neuerwerbungen zu Mozarts Schwester Maria Anna „Nannerl“ Mozart: So gelangte kürzlich ein anmutiges Porträt der jungen Maria Anna Mozart aus Privatbesitz in den Besitz der Stiftung Mozarteum. Das rätselhafte Frauenbildnis aus dem 18. Jahrhundert gilt spätestens seit dem 19. Jahrhundert als Porträt von Nannerl und ist künftig im Mozart-Wohnhaus ausgestellt. Im März konnte bei einer Autographen-Auktion in Berlin ein Brief von Maria Anna Mozart ersteigert werden. Dieses originale Brief-Dokument aus dem Jahr 1799 mit Erinnerungen von Maria Anna an ihren Bruder ist eines der persönlichsten und aufschlussreichsten Zeugnisse über dessen Kindheit und befand sich bislang in Privatbesitz. Die Erwerbung des vierseitigen Briefs bedeutet eine außerordentliche Bereicherung für die weltweit einzigartige Sammlung an Autographen der Familie Mozart in der Stiftung Mozarteum Salzburg, die unter anderem etwa 200 Originalbriefe Mozarts, rund 300 Briefe seines Vaters Leopold und 100 autographe Musikhandschriften umfasst. Von „Nannerl“ besitzt die Bibliotheca Mozartiana der Stiftung Mozarteum über 80 Briefe, Tagebuchblätter und andere Schriftstücke.

 

Mozarts Schwester Maria Anna (1751–1829) kommt für die Vermittlung authentischer Informationen über Mozarts Leben und Werk zentrale Bedeutung zu. Sie war es, die die Familienkorrespondenz über Jahre sorgsam verwahrte. Dazu gehören unter anderem Leopold Mozarts Briefe aus der Zeit der Wunderkindreisen, Reisebriefe Mozarts und der Briefwechsel Mozarts mit seinem Vater während seiner Zeit in Wien. Diese Briefe, verbunden mit Maria Annas handschriftlichen Erinnerungen, waren und sind eine unschätzbare dokumentarische Quelle. Besonders bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang eine Korrespondenz, die sie in den Jahren 1799 bis 1807 mit dem Leipziger Musikverlag Breitkopf und Härtel über ihren Bruder führte. Einen Großteil dieser etwa 40 Briefe besitzt die Bibliotheca Mozartiana bereits, die Vervollständigung der Sammlung mit der Neuerwerbung ist daher von großer Bedeutung. Maria Anna, verheiratete Freifrau von Berchtold zu Sonnenburg, schrieb diesen Brief am 24. November 1799 in St. Gilgen. Auf insgesamt vier Seiten stellte Nannerl mehrere berühmt gewordene Anekdoten aus Mozarts Kindheit zusammen. Sie beziehen sich auf die Zeit der ausgedehnten Reisen und enthalten auch eine berührende Erinnerung an die besonders liebevolle Verbindung zwischen Wolfgang Amadé und seinem Vater.

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Marc Minkowski mit der Goldenen Mozartmedaille ausgezeichnet

Marc Minkowski erhielt im Rahmen seines Konzerts zur Mozartwoche die Goldene Mozart-Medaille vom Präsidenten der Stiftung Mozarteum Johannes Honsig-Erlenburg. Dies ist die höchste Auszeichnung, die die Stiftung Mozarteum im Namen Mozarts vergibt. „Marc Minkowski gehört zu den herausragenden Mozart-Interpreten unserer Zeit, sein Zugang zu Mozart berührt und bewegt“, begründet Johannes Honsig-Erlenburg. Die Laudatio hielt die Präsidentin der Salzburger Festspiele, Helga Rabl-Stadler.

Marc Minkowski ist der Mozartwoche seit 2007 mit zahlreichen Aufführungen verbunden. 2013 wurde er künstlerischer Leiter der Mozartwoche. In Erinnerung bleiben Minkowskis große Erfolge bei der Mozartwoche: Dazu gehören unter anderem der furiose Idomeneo im Jahr 2010, Lucio Silla (2013) mit Rolando Villazón, die berührende Gluck-Oper Orfeo ed Euridice im Jahr 2014 sowie sein erstes und umjubeltes Bartabas-Wagnis 2015 und seine neuerliche Auseinandersetzung mit Bartabas und Mozarts Requiem bei der diesjährigen Mozartwoche. Hinzu kommen noch die Konzerte mit seinem Ensemble „Les Musiciens du Louvre“ im Großen Saal und im Haus für Mozart, mit den Wiener Philharmonikern im Großen Festspielhaus und seine Aufführungen mit dem Mozart-Kinderorchester.

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Stiftung Mozarteum erhält Spendenbegünstigungsbescheid

Die Internationale Stiftung Mozarteum gehört ab sofort und rückwirkend zum 01.01.2016 zu den spendenbegünstigten kulturellen Einrichtungen in Österreich. Sie profitiert damit als eine der ersten und bisher wenigen Kulturinstitutionen in Österreich von der neuen Spendenabsetzbarkeit, die Ende letzten Jahres von der Bundesregierung beschlossenen wurde.

 

Mit Jänner 2016 trat diese Gesetzesänderung zugunsten gemeinnütziger und geförderter Kunst- und Kultureinrichtungen in Kraft. Die Internationale Stiftung Mozarteum hat die Aufnahme in die Liste der begünstigten Spendenempfänger beantragt und nach Überprüfung sämtlicher Voraussetzungen nun den entsprechenden Bescheid erhalten. Gemäß § 4a Absatz 2 des Einkommensteuergesetzes ist die allgemein zugängliche Durchführung von der österreichischen Kunst und Kultur dienenden künstlerischen Tätigkeiten … steuerlich begünstigt. Finanzielle Zuwendungen an die Internationale Stiftung Mozarteum können also rückwirkend zum 01.01.2016 steuerlich abgesetzt werden.

 

„Der Spendenbegünstigungsbescheid stellt einen Meilenstein in der 175-jährigen Geschichte der Internationalen Stiftung Mozarteum dar“, erklärt der kaufmännische Geschäftsführer Tobias Debuch und fügt hinzu: „Wir sind eine gemeinnützige Institution, die jedes Jahr auf die großzügigen Zuwendungen unserer Spender, Sponsoren und Förderer angewiesen ist.“

 

Die Internationale Stiftung Mozarteum ist eine Non-Profit-Organisation, rund ein Drittel des Jahres-Budgets wird durch private Spenden lukriert. Von der öffentlichen Hand ist die gemeinnützige Institution weitestgehend unabhängig.

 

Monumentale neue Mozart-Gesamtaufnahme auf 200 CDs

Aus Anlass des 225. Jahrestages von Mozarts Tod veröffentlichen Decca und Deutsche Grammophon gemeinsam die verlässlichste und umfassendste wissenschaftlich fundierte Zusammenstellung, die jemals von den Werken eines Komponisten erschienen ist. Die Gesamtaufnahme auf 200 CDs entstand in Zusammenarbeit mit der Stiftung Mozarteum Salzburg und dem Mozartexperten Professor Cliff Eisen vom King’s College in London und wird weltweit am 28. Oktober 2016 erscheinen.

 

Die „Mozart 225: The New Complete Edition“ betitelte Box ist das Ergebnis von vielen Jahren sorgfältigster wissenschaftlicher Arbeit und 18 Monaten der Planung und Organisation; sie enthält sämtliche Werke Mozarts – bis hin zu einem neuen Lied, das erst letztes Jahr entdeckt wurde – in einem innovativen multimedialen Gesamtpaket.

 

Zu hören sind 600 Weltklasse-Solisten und 60 Orchester auf 200 CDs (innerhalb jeder Gattung chronologisch geordnet), davon allein 30 CDs mit Alternativ-Einspielungen der bekanntesten Werke, die es ermöglichen, zwischen konventionellen und historischen Instrumenten zu wählen.

 

Enthalten sind ferner zwei bedeutende, reich bebilderte Hardcover-Bücher: eine radikal neue Gesamtdarstellung von Mozarts Leben von Cliff Eisen und eine Sammlung von Werkbesprechungen, verfasst von Mozartexperten aus aller Welt.

 

In den 240 Stunden Musik von Mozart 225 sind mehr als fünf Stunden neu eingespieltes Material enthalten, darunter:

  • die Welt-Ersteinspielung eines verlorenen, erst kürzlich wiederentdeckten Liedes (KV 477a), das Mozart in freundlichem Wettstreit mit Antonio Salieri schrieb
  • die Erstaufnahme der Klaviersonate KV 331 mit dem Rondo „alla turca“ auf Grundlage des unlängst entdeckten Autografs, gespielt von Francesco Piemontesi
  • die aktuelle CD der Accademia Bizantina unter Ottavio Dantone
  • über zwei Stunden neuer Einspielungen auf Instrumenten aus Mozarts Besitz

 

Zusätzlich zu allen von Mozart vollendeten Werken werden hier zum ersten Mal sämtliche in Aufnahmen erhältlichen Fragmente versammelt; hinzu kommen zahlreiche Werke, die von fremder Hand vollendet wurden, und Mozarts Bearbeitungen von Werken Händels und Bachs.

 

Jedes Exemplar dieser auf 15 000 Stück limitierten Edition ist mit einer eigenen Nummer versehen und enthält die Zugangsdaten zu einer innovativen Mozart 225 Libretto-App (mit Gesangstexten in Originalsprache und parallelen Übersetzungen in Englisch, Französisch oder Deutsch) plus Links zu den verbindlichen Urtext-Ausgaben in der Online-Version der Neuen Mozart-Ausgabe.

 

Die Aufnahmen wurden aus den Archiven von Decca, Deutsche Grammophon und 18 weiteren Plattenlabels neu zusammengestellt und warten mit einer Künstlerliste auf, die alle Mozart-Größen der Vergangenheit und der Gegenwart umfasst: Abbado, Ashkenazy, Auger, Barenboim, Bartoli, Bilson, Böhm, Brendel, Brüggen, Curzon, Damrau, DiDonato, Fleming, Gardiner, Gilels, Gulda, Haskil, Hogwood, Janowitz, Kožená, Levin, Mackerras, Marriner, Mutter, Nézet-Séguin, Pinnock, Pires, Popp, Rattle, Schiff, Simoneau, Solti, Te Kanawa, Terfel, Uchida, Villazón, Wunderlich und Hunderte andere.

 

Der innovative Aufbau von Mozart 225 ordnet die Werke innerhalb jeder Gattung chronologisch und eröffnet den Hörern so die Möglichkeit, den Komponisten in verändertem Kontext neu zu entdecken, z. B. durch das Nebeneinander eines Hornkonzertes und eines Klavierkonzertes aus der gleichen Zeit. Diesem Ansatz entsprechend überprüft eine neue Biografie des führenden Mozart-Experten Cliff Eisen von Grund auf die traditionelle Sicht auf Mozarts Leben, indem sie noch einmal die Quellen befragt und ein beruflich wie privat höchst erfolgreiches Leben skizziert, das sich von den immer noch gängigen romantisierenden Erzählungen mit ihrem überbordenden Pathos abhebt, wie sie seit mehr als zwei Jahrhunderten für die Mozart-Biografik typisch sind.

 

Wissenschaftliches Fundament bietet auch ein weiterer Hardcover-Band mit Werkkommentaren von 30 renommierten Experten und ein neues, exklusiv mit Mozart 225 erhältliches „KV-Buch“, das die Nummerierung der von der Stiftung Mozarteum Salzburg vorbereiteten Neuausgabe des Köchel-Verzeichnisses aller Werke Mozarts vorstellt. Jede Box enthält zudem einige autografe Mozart-Partituren, das letzte bekannte Porträt und einen berühmten Brief Mozarts an seinen Vater – sämtlich Schätze aus dem Fundus der Stiftung Mozarteum Salzburg – in Form von fünf hochwertigen Reproduktionen für Sammler.

 

„Die Zeit ist reif für eine neue Würdigung einer der großartigsten künstlerischen Leistungen der Welt“, sagt Paul Moseley, Leiter des Projektes Mozart 225 bei der Universal Music Group. „Von elementaren Prinzipien ausgehend haben wir neueste Erkenntnisse aus Aufführungspraxis und Forschung herangezogen, um ein Ergebnis zu erzielen, von dem wir hoffen, dass es Musikliebhabern jeden Wunsch erfüllt und ihren Wissensdurst stillt, dass es aber auch Bildungs- und Forschungseinrichtungen als erste Informationsquelle dienen kann. Ziel dieses Mozart-225-Projektes ist es, Freude, Erstaunen, Diskussionen und Entdeckerlust beim etablierten und beim neu hinzukommenden Publikum weltweit zu befördern.“

 

„Seit 175 Jahren schon widmet sich die Stiftung Mozarteum Salzburg der Traditionspflege, öffnet sich aber auch neuen Ansätzen bezüglich der Werke Mozarts“, sagt Dr. Johannes Honsig-Erlenburg, Präsident der Stiftung Mozarteum Salzburg. „Es freut uns sehr, dass die Neue Mozart-Ausgabe, das ehrgeizige, 1954 ins Leben gerufene Projekt der Stiftung, die Mozart-Aufführungen in unserer Zeit maßgeblich bestimmt. Die Gesamtaufnahme Mozart 225 ist eine ganz besondere Gelegenheit, diese Errungenschaft für die ganze Musikwelt hörbar zu machen.“

 

Mozart 225 – die neue Gesamtaufnahme wird am 25. August in Mozarts Wohnhaus in Salzburg der Öffentlichkeit präsentiert und kann ab 28. Oktober erworben werden. Begleitet wird diese mustergültige Ausgabe von einer Reihe weiterer Mozart-225-Produkte, darunter eine einmalige Box mit allen 22 Mozart-Opern auf 33 DVDs, ein Starter-Pack von 3 CDs mit einer Auswahl einzelner Stücke von Mozart, digitale Download-Pakete, CDs zum Streamen und neue, nach Themen geordnete Playlists – sämtlich mit dem Ziel, ein größtmögliches Publikum zu erreichen und ihm Akzeptanz und Begeisterung für das größte Genie der klassischen Musik zu vermitteln.

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Hilti ist „Partner in Education“ für weitere 2 Jahre

Die HILTI Foundation bleibt für drei weitere Jahre „Partner in Education“ der Stiftung Mozarteum Salzburg. 2014 wurde diese Partnerschaft geschlossen, die weit mehr umfasst als ein klassisches Sponsorship. Der gemeinschaftliche Gedanke in der Zusammenarbeit und ein Vernetzen der Aktivitäten in den Bereichen Education, Musikvermittlung, Jugendarbeit stehen im Mittelpunkt. Die Entwicklung neuer Konzertformate, die intensive Arbeit mit dem Mozart Kinderorchester, eine vielfältige Musikvermittlungsarbeit, insbesondere im Bereich des Kinder- und Jugendprogramms Klangkarton, sowie die Öffnung des Konzertsaales für sozial motivierte Initiativen zählten zu den gemeinsamen Projekten in den vergangenen drei Jahren, daran wird angeknüpft und diese Kooperationen sollen noch weiter ausgebaut werden.

 

In Zusammenarbeit mit der HILTI Foundation ist 2016 eine neue Partnerschaft in Kolumbien entstanden. Social Change through Music – mit diesem Ziel fördert die HILTI Foundation in Südamerika mittlerweile fünf sehr ambitionierte und auf Nachhaltigkeit angelegte Projekte. In einem für die HILTI Foundation zentralen Projekt, der „Academia Filarmónica de Medellín“ in Kolumbien, steuert die Stiftung Mozarteum ihre im höchst erfolgreichen Kuba-Projekt gewonnen wertvollen Erfahrungen bei. An den Universitäten von Medellín studieren rund 100 junge MusikerInnen, unterstützt durch ein Stipendium der „Academia Filarmónica de Medellín“ (AFMED), einer 2009 gegründeten Initiative, die es sich zum Ziel gesetzt hat, talentierten jungen Menschen aus sozial benachteiligten Schichten den Zugang zur Universität und ein Musikstudium auf hohem Niveau zu ermöglichen. Das Studium ergänzt AFMED durch regelmäßige Orchesterprojekte mit renommierten SolistInnen und DirigentInnen, die den jungen MusikerInnen internationale Qualitätsstandards vermitteln. Basierend auf der Partnerschaft zwischen der Stiftung Mozarteum und der HILTI Foundation ist gerade eine intensive Zusammenarbeit mit der Akademie in Medellín im Entstehen. Austausch von LehrerInnen und Studierenden, die Einbindung südamerikanischer Teilnehmer in die Internationale Sommerakademie in Salzburg, Know-how-Transfer im Bereich Kulturmanagement, vor allem aber auch eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Werk Mozarts in Kolumbien sind Ziele dieser Kooperation. Zwei Musikerinnen des AFMED-Orchesters – eine Cellistin und eine Oboistin – haben bereits an der Sommerakademie 2016 in Salzburg teilgenommen. Sie waren die ersten, die von der neuen Partnerschaft Kolumbien-Österreich profitierten.

 

 

HILTI Foundation

Die Hilti Foundation leistet seit zwanzig Jahren einen wichtigen sozialen und nachhaltigen Beitrag zur Stärkung der Gesellschaft in den ausgewählten Bereichen Kultur, Bildung, Leistbarer Wohnraum, Gesellschaftliche Entwicklung, Katastrophenhilfe und Soziales Unternehmertum.

 

Stiftung Mozarteum Salzburg

Die Stiftung Mozarteum hat sich zu ihrer gemeinnützigen Aufgabe des Bewahrens und Pflegens des Erbes Mozarts in den letzten Jahren auch vermehrt der Öffnung nach außen verschrieben und widmet sich verstärkt der Förderung der Jugend. Die Vermittlung von Musik des Genies und des Umfelds Mozarts in alle Welt steht im Mittelpunkt der drei Bereiche Konzerte, Wissenschaft und Museen. Umfangreiche internationale Projekte erweitern diese Aufgabenbereiche.