Mozarts Geburtshaus

Mozarts Geburtshaus

Getreidegasse 9, A-5020 Salzburg
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Tel.: +43-662-84 43 13
Fax: +43-662-84 06 93
mozartmuseum@mozarteum.at

Öffnungszeiten

Täglich: 09:00 - 17:30
Juli und August: 08:30 - 19:00
Letzter Einlass: 30 Minuten vor Schließung

Mozart-Wohnhaus

Mozart-Wohnhaus

Makartplatz 8, A-5020 Salzburg
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Tel.: +43-662-874227-40
Fax: +43-662-87 42 27 83
mozartmuseum@mozarteum.at

Öffnungszeiten

Täglich: 09:00 - 17:30
Juli und August: 09:00 - 20:00
Letzter Einlass: 30 Minuten vor Schließung

Stiftung Mozarteum Salzburg

Stiftung Mozarteum Salzburg


Schwarzstr. 26, A-5020 Salzburg
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Großer Saal & Wiener Saal

Mag. Reinhard Haring
Vermietung, Disposition
Tel. +43 (0) 662 889 40 22
E-Mail: haring@mozarteum.at

Bibliotheca Mozartiana

Dr. Armin Brinzing
Bibliotheca Mozartiana (Leitung)
Tel: +43 (0) 662 889 40 13
Fax: +43 (0) 662 889 40 50
E-Mail: brinzing@mozarteum.at

Aktuelle Meldungen

14.12. 2010
"Mythos und Verehrung" - Neue Ausstellung in Mozarts Geburtshaus

"Mozart: Mythos und Verehrung"

Neue Ausstellung in Mozarts Geburtshaus

Mit dem Umbau des letzten Abschnittes in Mozarts Geburtshaus wird das 2007 begonnene Projekt, das Museum in Mozarts Geburtshaus zu modernisieren und alle Ausstellungsbereiche neu zu gestalten, abgeschlossen. Thomas Wizany, Architekt und Karikaturist der Salzburger Nachrichten und Gabriele Ramsauer, Leiterin der Mozart-Museen sind für die Neugestaltung des Museums verantwortlich.

Der abschließende Bereich mit dem Thema: "Mozart: Mythos und Verehrung"  erzählt über Mozarts Zeit in Wien, seine musikalischen Erfolge, seine Lebensumstände in Wien bis zu seinem legendenumwobenen Tod.

Weiters geht es um die Verwaltung seines musikalischen Erbes durch seine Witwe Constanze, seine Söhne und seine Schwester sowie um den Mozartkult im 19. und 20. Jahrhundert bis hin zur Stiftung Mozarteum  Salzburg, die sein Erbe pflegt und ins  21. Jahrhundert trägt.

In der Ausstellung finden sich selten oder noch nie gezeigte Stücke.

Als kleine Sensation kann ein kleines Pastellporträt Wolfgang Amadeus Mozarts angesehen werden, das ursprünglich aus dem Besitz Constanze Mozarts stammt, und das für die Verbreitung des Bildmotives "Mozart am Klavier" von großem dokumentarischen Wert ist. Der Stiftung Mozarteum Salzburg ist es gelungen dieses sich derzeit in einer Privatsammlung befindenden Porträt als Dauerleihgabe zu erhalten.

Das anonyme Porträt aus dem frühen 19. Jahrhundert ist eine Ergänzung des unvollendeten Ölbildes von Joseph Lange. Es war lange unbekannt bis sich in den frühen 1950er-Jahren im Verlagsarchiv Em. Baerentzen & Co. der Hinweis fand, dass sich ein solches Bild im Besitz von Constanze Nissen befunden habe. Sie hatte es während ihres Kopenhagen-Aufenthalts von 1810 bis 1820 bei sich.

Sie schenkte es dem befreundeten dänischen Komponisten Christoph Ernst Friedrich Weyse (1774-1842). 1843 kam es durch Versteigerung in den Besitz des bedeutenden dänischen Gelehrten Martin Hammerich (1811-1881). Seither wird es von dessen Nachkommen in Kopenhagen aufbewahrt.

 

"Ich versichere sie, daß hier ein Herrlicher ort ist - und für mein Metier der beste ort von der Welt"

Mozart im April 1781 an seinen Vater Leopold in Salzburg.

 

Mozart war nach dem endgültigen Bruch mit seinem ungeliebten Dienstherrn Erzbischof Colloredo am Ziel seiner Wünsche. Befreit von den Zwängen seiner Geburtstadt konnte er in Wien endlich das  Leben eines freischaffenden Komponisten führen. Wien als eine der wichtigsten Musikmetropolen Europas bot Mozart vielfältige musikalische Entfaltungsmöglichkeiten. Der Adel und das wohlhabende Bürgertum gab viel Geld zur Unterhaltung aus. Man musizierte selbst oder ging ins Theater und in die Oper. Die Nachfrage nach neuesten Kompositionen war groß. Mozart feierte sowohl als Komponist wie auch als Pianist große Erfolge.

Die bedeutendsten Persönlichkeiten aller Gesellschaftsschichten huldigten ihm. Mozart verdiente sehr gut. Gegen Ende der 80er Jahre änderte sich die wirtschaftliche Situation jedoch und er machte hohe Schulden. Erst in seinem letzten Lebensjahr trat wieder eine deutliche Wende ein.

 

"Nun er tot ist, werden die Wiener wohl erst wissen, was sie an ihm verloren haben. Im Leben hatte er immer viel gegen Intrigen zu kämpfen, die er indessen wohl zuweilen durch sein sorgloses Wesen reizte...

Johann Friedrich Reichardt in "Musikalisches Wochenblatt", 1791

 

Auch Joseph Haydn stellte kurz nach Mozarts Tod fest:

"die nachweld beckomt nicht in 100 Jahren wider ein solch Talent."

 

Mozarts junge Witwe Constanze begann geschickt das künstlerische Vermächtnis ihres Mannes zu verwalten.  Nannerl gewann als Schwester Mozarts und authentische Zeitzeugin an Bedeutung für Mozart-Verehrer und Verleger. Die ersten Mozart-Biographien erschienen.

Der eigentliche Mozartkult fand in den 30er Jahren des 19. Jahrhundert seinen Anfang.

Das romantische Bild Mozarts, als verkanntes Genie, das jung sterben musste, prägte das 19. Jahrhundert. Mythen und Legenden rankten sich um seine Person.

In Salzburg setzte die allgemeine Mozartverehrung mit der Errichtung des Denkmals 1842 ein.

Mozartfeste folgten. Der Ruf Salzburgs als „Mozart-Stadt“ verbreitet sich rasch. Das Zauberflötenhäuschen wurde 1877 zur ersten Pilgerstätte der Mozartverehrer 1880 kam mit dem Museum in Mozarts Geburtshaus eine zweite dazu.

Mit dem Bau des Mozarthauses (1910-1914) wurde ein wichtiger Meilenstein gesetzt.  Die aus dem Dommusikverein und Mozarteum hervorgegangene Stiftung Mozarteum Salzburg pflegt und trägt das Erbe Mozarts bis in die heutigen Tage weiter.

Eine ausführliche Beschreibung der einzelnen Räume finden Sie hier [»]

 

Öffnungszeiten Mozarts Geburtshaus:

täglich geöffnet: 9.00 Uhr bis 17.30 Uhr, Juli, August: 9.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Letzter Einlass: 30 Minuten vor Schließung

 


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