Mozarts Geburtshaus

Mozarts Geburtshaus

Getreidegasse 9, A-5020 Salzburg
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Tel.: +43-662-84 43 13
Fax: +43-662-84 06 93
mozartmuseum@mozarteum.at

Öffnungszeiten

Täglich: 09:00 - 17:30
Juli und August: 08:30 - 19:00
Letzter Einlass: 30 Minuten vor Schließung

Mozart-Wohnhaus

Mozart-Wohnhaus

Makartplatz 8, A-5020 Salzburg
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Tel.: +43-662-874227-40
Fax: +43-662-87 42 27 83
mozartmuseum@mozarteum.at

Öffnungszeiten

Täglich: 09:00 - 17:30
Juli und August: 09:00 - 20:00
Letzter Einlass: 30 Minuten vor Schließung

Stiftung Mozarteum Salzburg

Stiftung Mozarteum Salzburg


Schwarzstr. 26, A-5020 Salzburg
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Großer Saal & Wiener Saal

Mag. Reinhard Haring
Vermietung, Disposition
Tel. +43 (0) 662 889 40 22
E-Mail: haring@mozarteum.at

Bibliotheca Mozartiana

Dr. Armin Brinzing
Bibliotheca Mozartiana (Leitung)
Tel: +43 (0) 662 889 40 13
Fax: +43 (0) 662 889 40 50
E-Mail: brinzing@mozarteum.at

Aktuelle Meldungen

24.10. 2005
Neuankauf: Das letzte Porträt Wolfgang Amadé Mozarts
Die Silberstiftzeichnung der Dresdner Pastellmalerin und Miniaturzeichnerin Doris Stock von 1789 ist eines der wenigen authentischen Mozart-Porträts. Mit dem Erwerb durch die Internationale Stiftung Mozarteum kommt das weltberühmte Porträt erstmals nach Österreich, nachdem es über zehn Jahre im Privatbesitz der englischen Familie Albi Rosenthal gewesen war. Für die Internationale Stiftung Mozarteum stellt die Zeichnung die „Krönung“ ihrer Sammlung authentischer Mozart-Porträts dar. Sie wird das für seine außergewöhnliche Feinheit bekannte Exponat nach nunmehr 14 Jahren erstmalig wieder der Öffentlichkeit zugänglich machen. Es wird im Rahmen exklusiver Sonderführungen im Autographentresor des Mozart-Wohnhauses sowie als Reproduktion in Mozarts Geburtshaus zu besichtigen sein.

Doris Stocks Silberstiftzeichnung diente als Vorlage für zahlreiche spätere Porträts Mozarts, so zum Beispiel für das Buchsbaumrelief von Leonard Posch (1750-1831), das in Mozarts Geburtshaus aufbewahrt wird. Die Miniatur ist von außergewöhnlicher Feinheit in der Zeichnung mit Silberstift und schwarzer Kreide, das Auge mit weißer Deckfarbe erhöht, die den Blick lebendig macht, das Kostüm grau laviert. Eduard Mandel (1818-1882) fertigte 1858 einen Stich nach diesem Porträt an, der in Berlin publiziert wurde. Der ovale Träger aus Papier oder Pergament hat die Maße 76 x 62 mm. Er ist auf beiden Seiten mit einer dicken elfenbeinfarbenen Kreidegrundierung präpariert, wie es am Ende des 18. Jahrhunderts üblich war. Der Erhaltungszustand ist hervorragend.

Die Authentizität der Silberstiftzeichnung steht im Gegensatz zu anderen, im Vorfeld des Mozart-Jahres diskutierten Porträts, außer Zweifel. Nähere Angaben zur Herkunft der Silberstiftzeichnung sind beigefügtem Informationskasten zu entnehmen.

Der Kaufpreis des Porträts beträgt 250 000 Englische Pfund. Dieser Betrag konnte von der Internationalen Stiftung Mozarteum aus eigenen Mitteln nicht aufgebracht werden. Möglich wurde der Ankauf durch das großzügige Angebot der Schoellerbank, die den größten Teil des Betrages durch einen zinsfreien Kredit zur Verfügung stellte. Weitere Teilbeträge sollen durch Mäzene aufgebracht werden. Hierüber steht die Internationale Stiftung Mozarteum mit Kooperationspartnern, u.a. mit der Frankfurter Bürgerstiftung, im Gespräch.

Ein Faksimile der Silberstiftzeichnung in Originalgröße sowie in vergrößerter Darstellung wurde im Rahmen einer Pressekonferenz am 19.10.2005 vorgestellt und ist danach in den Mozart Museen der Internationalen Stiftung Mozarteum erhältlich. Dem Faksimile ist ein Text beigefügt, der Informationen auf Deutsch, Englisch und Französisch zum historischen Umfeld der Entstehungsgeschichte der Silberstiftzeichnung enthält.

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