Mozarts Geburtshaus

Mozarts Geburtshaus

Getreidegasse 9, A-5020 Salzburg
Route berechnen

Tel.: +43-662-84 43 13
Fax: +43-662-84 06 93
mozartmuseum@mozarteum.at

Öffnungszeiten

Täglich: 09:00 - 17:30
Juli und August: 08:30 - 19:00
Letzter Einlass: 30 Minuten vor Schließung

Mozart-Wohnhaus

Mozart-Wohnhaus

Makartplatz 8, A-5020 Salzburg
Route berechnen

Tel.: +43-662-874227-40
Fax: +43-662-87 42 27 83
mozartmuseum@mozarteum.at

Öffnungszeiten

Täglich: 09:00 - 17:30
Juli und August: 09:00 - 20:00
Letzter Einlass: 30 Minuten vor Schließung

Stiftung Mozarteum Salzburg

Stiftung Mozarteum Salzburg


Schwarzstr. 26, A-5020 Salzburg
Route berechnen

Großer Saal & Wiener Saal

Mag. Reinhard Haring
Vermietung, Disposition
Tel. +43 (0) 662 889 40 22
E-Mail: haring@mozarteum.at

Bibliotheca Mozartiana

Dr. Armin Brinzing
Bibliotheca Mozartiana (Leitung)
Tel: +43 (0) 662 889 40 13
Fax: +43 (0) 662 889 40 50
E-Mail: brinzing@mozarteum.at

Aktuelle Meldungen

04.08. 2010
100. Jahrestag der Grundsteinlegung für das Mozarteum

Am Freitag, 6. August, jährt sich die Grundsteinlegung für das „Mozarthaus“ (das heutige Mozarteum) zum 100. Mal. Ihm vorausgegangen war das Engagement zahlreicher Salzburger Bürger, um Gelder für den Bau zu akquirieren. Ziel war es, ein Gebäude zu schaffen, in dem ein Konzertsaal, eine Bibliothek, die Verwaltung und Unterrichtsräume für die Musikschule gleichermaßen Platz hatten.

Die feierliche Grundsteinlegung fand am 6. August 1910 während des VIII. Salzburger Musikfestes im Garten der Villa Lasser in Anwesenheit Seiner kaiserlich und königlichen Hoheit Erzherzog Eugen, Protektor der Internationalen Stiftung Mozarteum, statt. Der Grundstein des „Mozarteums“ ist im Boden des Eingangsfoyers zum Großen Saal vor der Mozart-Statue („Apollo Musagete“) von Edmund Hellmer zu sehen. Er zitiert die Eingangstakte von Mozarts zugeschriebenem „Maurergesang“ KV 623a („Brüder, reicht die Hand zum Bunde“), dessen Musik 1947 als Österreichische Bundeshymne eingeführt wurde.

Im Mai 1912 erfolgte der erste Spatenstich. Der Bau ging zügig voran, die Kosten explodierten jedoch und eine Baueinstellung schien unmittelbar bevorzustehen. Erst durch erneute massive Initiativen konnte das Gebäude zur Vollendung gebracht werden.

Die Eröffnung sollte im Rahmen eines groß angelegten Musikfestes im August 1914 stattfinden. Dieses musste jedoch aufgrund des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges abgesagt werden. Somit wurde das Mozarteum nur mit einem bescheidenen Konzert, aber immerhin mit der großen Mozart-Interpretin Lilli Lehmann, am 29. September 1914 eröffnet.

Das im Stil des Münchner Späthistorismus erbaute Gebäude beherbergt heute die Stiftung Mozarteum Salzburg, die hier ihre Festivals „Mozartwoche“ (seit 1956), „Dialoge“ (seit 2005) und einen Kammermusikzyklus veranstaltet. Im Großen Saal befindet sich seit Mai 2010 die neue Propter Homines Orgel. In dem alten Gehäuse von 1914, das liebevoll restauriert wurde, wurde von der Orgelbaufirma Eule aus Bautzen ein modernes Instrument geschaffen, welches für die Orgelliteratur vom Barock bis zur Moderne geeignet ist.

Auch die Universität Mozarteum, die aus dem ehemaligen „Konservatorium“ hervorgegangen und seit 1922 eine staatliche Institution ist, hat nach wie vor einen Platz in dem Gebäude: Ein Großteil der Räumlichkeiten sind derzeit an die Abteilung Gesang vermietet.

Weitere Informationen »


Aktuelle Meldungen [»]
Meldungsarchiv [»]