Mozarts Geburtshaus

Mozarts Geburtshaus

Getreidegasse 9, A-5020 Salzburg
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Tel.: +43-662-84 43 13
Fax: +43-662-84 06 93
mozartmuseum@mozarteum.at

Öffnungszeiten

Täglich: 09:00 - 17:30
Juli und August: 08:30 - 19:00
Letzter Einlass: 30 Minuten vor Schließung

Mozart-Wohnhaus

Mozart-Wohnhaus

Makartplatz 8, A-5020 Salzburg
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Tel.: +43-662-874227-40
Fax: +43-662-87 42 27 83
mozartmuseum@mozarteum.at

Öffnungszeiten

Täglich: 09:00 - 17:30
Juli und August: 09:00 - 20:00
Letzter Einlass: 30 Minuten vor Schließung

Stiftung Mozarteum Salzburg

Stiftung Mozarteum Salzburg


Schwarzstr. 26, A-5020 Salzburg
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Großer Saal & Wiener Saal

Mag. Reinhard Haring
Vermietung, Disposition
Tel. +43 (0) 662 889 40 22
E-Mail: haring@mozarteum.at

Bibliotheca Mozartiana

Dr. Armin Brinzing
Bibliotheca Mozartiana (Leitung)
Tel: +43 (0) 662 889 40 13
Fax: +43 (0) 662 889 40 50
E-Mail: brinzing@mozarteum.at

Aktuelle Meldungen

06.03. 2016
Trauer um Nikolaus Harnoncourt

Die Stiftung Mozarteum Salzburg trauert um Nikolaus Harnoncourt. 
Kein anderer Musiker hat den authentischen Zugang zur Musik der Wiener Klassik, ganz besonders zur Musik Mozarts verändert wie er. Mit großer Dankbarkeit erinnern wir uns an das faszinierende erste Konzert in der Mozartwoche 1980, als er das Concertgebouw-Orchester Amsterdam mit einem reinen Mozart-Programm leitete. 
Er dirigierte zahlreiche Konzerte und konzertante Opernaufführungen bei der Mozartwoche und hielt in diesem Rahmen auch die Festrede anlässlich des Festaktes zur Eröffnung des Mozart-Jahres 2006. 2011 wurde er mit der Goldenen Mozart-Medaille, der höchsten Auszeichnung der Stiftung Mozarteum Salzburg, geehrt.
"Nikolaus Harnoncourt, sein Geist und sein Wirken sind einzigartig; aber dieser Geist hat Früchte hinterlassen, die uns weiterhin Mahnung und Freude sein werden", so Johannes Honsig-Erlenburg, Präsident der Stiftung Mozarteum Salzburg.
Aus Seoul, wo er zurzeit eine Konzerttournee unternimmt, teilt uns Marc Minkowski, Künstlerischer Leiter der Mozartwoche, folgendes mit: „Wir haben einen Vater verloren – einen geistigen und einen leiblichen Vater. Nicht ein Vorbild, nicht einen Lehrer, sondern einen Meister – streitbar, bestreitbar. Einen einzigartigen Künstler, der sowohl mächtigstes Licht als erschreckendste Schatten auf die Musikwelt warf. Und der uns wie alle großen Meister lehrte, Verantwortung zu tragen.
Die Nachricht traf wie ein Keulenschlag nach einem Konzert in Seoul mit Werken von Rameau. Unermessliche Trauer erfüllt mich und das Gefühl, dass so kurz nach dem Ableben von Pierre Boulez, seinem „feindlichen Bruder“, das Kapitel 20. Jahrhundert definitiv zu Ende geschrieben wurde. Wir, Kinder dieses Jahrhunderts, sind heute verwaist.
Unserem steten Mentor für Treue und Freiheit können wir jetzt nur eines sagen, über die Stille hinaus, die uns von nun an trennt: Danke!“
Unser Mitgefühl gehört seiner Frau Alice Harnoncourt, seinen Kindern und der ganzen Familie.

Die Stiftung Mozarteum Salzburg trauert um Nikolaus Harnoncourt. 

Kein anderer Musiker hat den authentischen Zugang zur Musik der Wiener Klassik, ganz besonders zur Musik Mozarts verändert wie er. Mit großer Dankbarkeit erinnern wir uns an das faszinierende erste Konzert in der Mozartwoche 1980, als er das Concertgebouw-Orchester Amsterdam mit einem reinen Mozart-Programm leitete. 

Er dirigierte zahlreiche Konzerte und konzertante Opernaufführungen bei der Mozartwoche und hielt in diesem Rahmen auch die Festrede anlässlich des Festaktes zur Eröffnung des Mozart-Jahres 2006. 2011 wurde er mit der Goldenen Mozart-Medaille, der höchsten Auszeichnung der Stiftung Mozarteum Salzburg, geehrt.

"Nikolaus Harnoncourt, sein Geist und sein Wirken sind einzigartig; aber dieser Geist hat Früchte hinterlassen, die uns weiterhin Mahnung und Freude sein werden", so Johannes Honsig-Erlenburg, Präsident der Stiftung Mozarteum Salzburg.

Aus Seoul, wo er zurzeit eine Konzerttournee unternimmt, teilt uns Marc Minkowski, Künstlerischer Leiter der Mozartwoche, folgendes mit:

„Wir haben einen Vater verloren – einen geistigen und einen leiblichen Vater. Nicht ein Vorbild, nicht einen Lehrer, sondern einen Meister – streitbar, bestreitbar. Einen einzigartigen Künstler, der sowohl mächtigstes Licht als erschreckendste Schatten auf die Musikwelt warf. Und der uns wie alle großen Meister lehrte, Verantwortung zu tragen.

Die Nachricht traf wie ein Keulenschlag nach einem Konzert in Seoul mit Werken von Rameau. Unermessliche Trauer erfüllt mich und das Gefühl, dass so kurz nach dem Ableben von Pierre Boulez, seinem „feindlichen Bruder“, das Kapitel 20. Jahrhundert definitiv zu Ende geschrieben wurde. Wir, Kinder dieses Jahrhunderts, sind heute verwaist. Unserem steten Mentor für Treue und Freiheit können wir jetzt nur eines sagen, über die Stille hinaus, die uns von nun an trennt: Danke!“

Unser Mitgefühl gehört seiner Frau Alice Harnoncourt, seinen Kindern und der ganzen Familie.


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