Mozarts Geburtshaus

Mozarts Geburtshaus

Getreidegasse 9, A-5020 Salzburg
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Tel.: +43-662-84 43 13
Fax: +43-662-84 06 93
mozartmuseum@mozarteum.at

Öffnungszeiten

Täglich: 09:00 - 17:30
Juli und August: 08:30 - 19:00
Letzter Einlass: 30 Minuten vor Schließung

Mozart-Wohnhaus

Mozart-Wohnhaus

Makartplatz 8, A-5020 Salzburg
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Tel.: +43-662-874227-40
Fax: +43-662-87 42 27 83
mozartmuseum@mozarteum.at

Öffnungszeiten

Täglich: 09:00 - 17:30
Juli und August: 09:00 - 20:00
Letzter Einlass: 30 Minuten vor Schließung

Stiftung Mozarteum Salzburg

Stiftung Mozarteum Salzburg


Schwarzstr. 26, A-5020 Salzburg
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Großer Saal & Wiener Saal

Mag. Reinhard Haring
Vermietung, Disposition
Tel. +43 (0) 662 889 40 22
E-Mail: haring@mozarteum.at

Bibliotheca Mozartiana

Dr. Armin Brinzing
Bibliotheca Mozartiana (Leitung)
Tel: +43 (0) 662 889 40 13
Fax: +43 (0) 662 889 40 50
E-Mail: brinzing@mozarteum.at

Aktuelle Meldungen

02.08. 2009
Zwei neue Mozart-Werke entdeckt

Durch den wissenschaftlichen Leiter der Stiftung Mozarteum Salzburg, Dr. Ulrich Leisinger, wurden zwei ohne Autorenbezeichnung überlieferte Klavierstücke mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit als unbekannte Werke des jungen Wolfgang Amadé Mozart identifiziert. Es handelt sich um einen umfangreichen Konzertsatz und ein Präludium, die sich am Ende des sogenannten Nannerl-Notenbuchs befinden, das Leopold Mozart 1759 für seine achtjährige Tochter Maria Anna („Nannerl“) anlegte und das auch für den Klavierunterricht von Wolfgang herangezogen wurde. Das Notenbuch enthält außer Übungsstücken auch die ersten Kompositionen Wolfgang Amadé Mozarts.

 

Die beiden in der Handschrift Leopold Mozarts überlieferten Klavierstücke galten bisher als anonyme Kompositionen. Sie wurden in der von der Internationalen Stiftung Mozarteum verantworteten Neuen Mozart-Ausgabe zwar im Rahmen der Edition der Notenbücher der Familie Mozart 1982 herausgegeben, aber seinerzeit nicht als Kompositionen des jungen Mozart erkannt. Die neue wissenschaftliche Herleitung von Ulrich Leisinger, die sich auf den Schriftbefund und stilistische Kriterien stützt, belegt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, dass die Stücke vom jungen, im Notenschreiben noch ungeübten Mozart stammen, der seine Werke dem Vater zum Aufschreiben am Klavier vorspielte.

 

Die erstmalige Aufführung des Werkes inkl. der neuen Orchesterergänzung von Robert D. Levin wird in der Mozartwoche 2010 (22. bis 31. Jänner) stattfinden. Schon immer war es Aufgabe der Internationalen Stiftung Mozarteum, ihre wissenschaftlichen Ergebnisse auch in ihren Konzerten aufzugreifen. Zugleich plant die Stiftung auch die Veröffentlichung des vollständigen Notenmaterials und einer Audioaufnahme der Fassung mit Orchesterergänzung.

 

Zum Download stehen für private, nicht-kommerzielle Zwecke und zur Berichterstattung folgende Files zur Verfügung:

 

→  Vollständiger Pressetext deutsch link

 

→  Der siebenjährige Mozart am Klavier (aus D. Barrington, Miscellanies, London 1781) link
Copyright: Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg. Abdruck nur in Zusammenhang mit Berichterstattung über die zwei neuen Mozart-Werke!

 

Klavierstück in G (NMA Nr. 50):
– Faksimile der 1. Notenseite link
– Notentext (U. Leisinger) link, gleichzeitig mit Aufnahme lesen (NMA Online) link
– Audiofile (Florian Birsak, Cembalo) link
 

 

Konzertstück in G (NMA Nr. 51):
– Faksimile der 1. Notenseite link
– Notentext (U. Leisinger) link, gleichzeitig mit Aufnahme lesen (NMA Online) link
– Audiofile (Florian Birsak, Cembalo) link

 

Die Orchesterfassung des Konzersatzes (Rekonstruktion durch Robert D. Levin) ist leistungsrechtlich geschützt und kann daher zum freien Download leider nicht zur Verfügung gestellt werden.

 

Ein vollständiges Faksimile beider Werke ist zum Preis von 12 € in den Museumsshops der ISM sowie ab 3. August im Online-Shop der Mozarthaus Handels- und Versandgesellschaft erhältlic h.

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