Mozarts Geburtshaus

Mozarts Geburtshaus

Getreidegasse 9, A-5020 Salzburg
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Tel.: +43-662-84 43 13
Fax: +43-662-84 06 93
mozartmuseum@mozarteum.at

Öffnungszeiten

Täglich: 09:00 - 17:30
Juli und August: 08:30 - 19:00
Letzter Einlass: 30 Minuten vor Schließung

Mozart-Wohnhaus

Mozart-Wohnhaus

Makartplatz 8, A-5020 Salzburg
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Tel.: +43-662-874227-40
Fax: +43-662-87 42 27 83
mozartmuseum@mozarteum.at

Öffnungszeiten

Täglich: 09:00 - 17:30
Juli und August: 09:00 - 20:00
Letzter Einlass: 30 Minuten vor Schließung

Stiftung Mozarteum Salzburg

Stiftung Mozarteum Salzburg


Schwarzstr. 26, A-5020 Salzburg
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Großer Saal & Wiener Saal

Mag. Reinhard Haring
Vermietung, Disposition
Tel. +43 (0) 662 889 40 22
E-Mail: haring@mozarteum.at

Bibliotheca Mozartiana

Dr. Armin Brinzing
Bibliotheca Mozartiana (Leitung)
Tel: +43 (0) 662 889 40 13
Fax: +43 (0) 662 889 40 50
E-Mail: brinzing@mozarteum.at

Treffen der Mozart-Gemeinden 2017

Am 28. Jänner 2017 fand das alljährliche Treffen der Mozart-Gemeinden statt, das in diesem Jahr gleich zwei Mozart-Gemeinden-Jubiläen zu feiern hatte.

25 Jahre Sächsische Mozart-Gesellschaft

In Vertretung von Herrn Franz Streuber, Präsident der Sächsischen Mozart-Gesellschaft, gab Frau Rita Hoffmann als Vorstandsmitglied eine Zusammenfassung über die Anfänge, Aktivitäten und Perspektiven der Sächsischen Mozart-Gesellschaft. Dem Jugendprojekt ‚100 Mozartkinder‘, das bis 2018 einhundert Kinder musikalisch fördern soll, kommt dabei eine besondere Rolle zu; umso erfreulicher war es, dass einige Jugendliche gemeinsam mit ihren Betreuern eine interaktive Präsentation vorbereitet hatten, um den Besuchern einen Eindruck von ihrer Arbeit zu geben.
Musikalisch wurde der Vortrag von Frau Hoffmann von zwei Stipendiaten der Sächsischen Mozart-Gesellschaft untermalt – seitens des 11-jährigen Ben Lepetit und der 18-jährigen Annegret Neumann am Klavier, die für ihre Darbietung großen Beifall ernteten.

90 Jahre Mozart-Gemeinde in Prag

Anlässlich des 90-jährigen Bestehens der Mozart-Gemeinde in der Tschechischen Republik (Mozartova obec v České republice) besuchten Präsident Tomislav Volek und die Geschäftsführerin Milada Jonášová das Treffen der Mozart-Gemeinden, um die Geschichte und die damit verbundenen aktuellen Herausforderungen für die Mozart-Gemeinde – insbesondere im Hinblick auf die Erhaltung Villa Bertramka – darzulegen. Thomas Bodmer betonte, dass sich die Stiftung Mozarteum Salzburg, der das Gebäude zeitweilig gehörte, in der Pflicht sieht, dem Verfall der Villa Bertramka, die eine der wichtigsten originalen Mozart-Stätten ist, entgegenzuwirken. Darüber hinaus präsentierte Tomislav Volek gemeinsam mit Herrn Hans Ernst Weidinger als Repräsentant des Hollitzer Wissenschaftsverlags seine neueste Publikation mit dem Titel Mozart, die italienische Oper des 18. Jahrhunderts und das musikalische Leben im Königreich Böhmen, die eine Zusammenfassung seiner über Jahrzehnte dauernden Forschungen darstellt.

Insgesamt waren rund 70 Besucher aus 10 Ländern zu Gast, um dem Treffen der Mozart-Gemeinden beizuwohnen, sich kennenzulernen, sich auszutauschen und die begleitenden Veranstaltungen der Mozartwoche zu besuchen. Eine filmische Zusammenfassung der Mozartwoche 2017 und einige Eindrücke des Arbeitstreffens der Mozart-Gemeinden finden Sie unter folgendem Link: 

www.youtube.com/watch?v=DjQ813-UR4I

Ein großer Dank gilt dabei Greta Di Raimondo von der „Associazione Mozart Italia“, die mit viel Zeit und Präzision diesen wunderbaren Film produziert hat.

 

Mozarts Costa-Violine in Vilnius

Auf Initiative der Litauisch-Österreichischen Gesellschaft (Vorsitzender: Petras Kunca) wurde Mozarts Costa-Violine vom 14. bis 19. Oktober 2016 in Vilnius, der Hauptstadt Litauens, präsentiert. Die Weichen für den Besuch wurden bereits 2015 gestellt, als der Präsident der Stiftung Mozarteum Salzburg, Dr. Johannes Honsig-Erlenburg, an einer Konferenz anlässlich des 45-jährigen Bestehens des Vereins im Jahr 2015 in Vilnius teilnahm.
Im Mittelpunkt standen drei Konzerte – in der Philharmonie, in der Universitätskirche St. Johannis sowie im Konzertsaal der Litauischen Akademie für Musik und Theater mit dem Orchester der Musikakademie. Mozarts Costa-Violine wurde von Dr. Anja Morgenstern, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Mozarteum Salzburg, mit Mozarts Violinkonzert in D KV 211 und der Arie für Sopran und Solo-Violine „L’amerò, sarò costante“ aus Il re pastore bespielt – vor insgesamt mehr als 1000 Zuhörern. Als Dirigenten wirkten Martynas Staškus (Vilnius) und Josef Wallnig (Salzburg), Ehrendoktor der Musikakademie, als weitere Solisten Lina Dambrauskaitė (Sopran) und Danielė Brekytė (Violine) mit. In einem Gesprächskonzert stellten Dr. Ulrich Leisinger und Dr. Anja Morgenstern die Costa-Violine mit Werken für Klavier und Violine von Wolfgang Amadé Mozart und Carl Philipp Emanuel Bach noch genauer vor. Die Costa-Violine fand auch im Morgenprogramm des litauischen Fernsehens sowie in einer Sendung des Klassik-Radiosenders LRT seinen Platz. Die aufwändige Projektplanung und Organisation vor Ort hatte Kristina Valentonienė, Koordinatorin für Projekte und Programme im Internationalen Büro der Litauischen Akademie für Musik und Theater, vorgenommen.
Besonders erfreulich war das Interesse junger Zuhörer, die mit ihren Musikschullehrern teilweise aus 200 Kilometern Entfernung angereist waren, um sich von der Aura von Mozarts Originalinstrument begeistern zu lassen. Dem Ereignis wurde auch kulturpolitische Bedeutung beigemessen: Botschafter Johann Spitzer lud die Beteiligten in die österreichische Botschaft ein und mehrere Mitglieder des diplomatischen Korps der EU-Staaten besuchten die Konzertveranstaltungen.
Die Stiftung Mozarteum Salzburg freut sich, dass die langjährige Kooperation mit der Litauisch-Österreichischen Gesellschaft nun zu einem erfolgreichen Gastspiel der Costa-Violine in Litauen geführt hat. Es war die erste Auslandsreise von Mozarts Wiener Violine (erbaut 1764 von Pietro Antonio Dalla Costa) nach Osteuropa. Das Instrument, das auf der Reise von Dr. Gabriele Ramsauer, Leiterin der Mozartmuseen der Stiftung Mozarteum Salzburg, betreut wurde, befand sich seit dem Jahr 1799 in wechselndem Privatbesitz und war der Öffentlichkeit nicht zugänglich, ehe es im Jahre 2013 von Frau Dr. Nicola Leibinger-Kammüller erworben und der Stiftung Mozarteum Salzburg als Geschenk übergeben wurde.
(UL, 8/11/2016

Auf Initiative der Litauisch-Österreichischen Gesellschaft (Vorsitzender: Petras Kunca) wurde Mozarts Costa-Violine vom 14. bis 19. Oktober 2016 in Vilnius, der Hauptstadt Litauens, präsentiert. Die Weichen für den Besuch wurden bereits 2015 gestellt, als der Präsident der Stiftung Mozarteum Salzburg, Dr. Johannes Honsig-Erlenburg, an einer Konferenz anlässlich des 45-jährigen Bestehens des Vereins im Jahr 2015 in Vilnius teilnahm.

Im Mittelpunkt standen drei Konzerte – in der Philharmonie, in der Universitätskirche St. Johannis sowie im Konzertsaal der Litauischen Akademie für Musik und Theater mit dem Orchester der Musikakademie. Mozarts Costa-Violine wurde von Dr. Anja Morgenstern, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Mozarteum Salzburg, mit Mozarts Violinkonzert in D KV 211 und der Arie für Sopran und Solo-Violine „L’amerò, sarò costante“ aus Il re pastore bespielt – vor insgesamt mehr als 1000 Zuhörern. Als Dirigenten wirkten Martynas Staškus (Vilnius) und Josef Wallnig (Salzburg), Ehrendoktor der Musikakademie, als weitere Solisten Lina Dambrauskaitė (Sopran) und Danielė Brekytė (Violine) mit. In einem Gesprächskonzert stellten Dr. Ulrich Leisinger und Dr. Anja Morgenstern die Costa-Violine mit Werken für Klavier und Violine von Wolfgang Amadé Mozart und Carl Philipp Emanuel Bach noch genauer vor. Die Costa-Violine fand auch im Morgenprogramm des litauischen Fernsehens sowie in einer Sendung des Klassik-Radiosenders LRT seinen Platz. Die aufwändige Projektplanung und Organisation vor Ort hatte Kristina Valentonienė, Koordinatorin für Projekte und Programme im Internationalen Büro der Litauischen Akademie für Musik und Theater, vorgenommen.

Besonders erfreulich war das Interesse junger Zuhörer, die mit ihren Musikschullehrern teilweise aus 200 Kilometern Entfernung angereist waren, um sich von der Aura von Mozarts Originalinstrument begeistern zu lassen. Dem Ereignis wurde auch kulturpolitische Bedeutung beigemessen: Botschafter Johann Spitzer lud die Beteiligten in die österreichische Botschaft ein und mehrere Mitglieder des diplomatischen Korps der EU-Staaten besuchten die Konzertveranstaltungen.

Die Stiftung Mozarteum Salzburg freut sich, dass die langjährige Kooperation mit der Litauisch-Österreichischen Gesellschaft nun zu einem erfolgreichen Gastspiel der Costa-Violine in Litauen geführt hat. Es war die erste Auslandsreise von Mozarts Wiener Violine (erbaut 1764 von Pietro Antonio Dalla Costa) nach Osteuropa. Das Instrument, das auf der Reise von Dr. Gabriele Ramsauer, Leiterin der Mozartmuseen der Stiftung Mozarteum Salzburg, betreut wurde, befand sich seit dem Jahr 1799 in wechselndem Privatbesitz und war der Öffentlichkeit nicht zugänglich, ehe es im Jahre 2013 von Frau Dr. Nicola Leibinger-Kammüller erworben und der Stiftung Mozarteum Salzburg als Geschenk übergeben wurde.