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Mozarts Geburtshaus
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Geburtshaus Vorderansicht
Geschichte
Im Herzen Salzburgs, der Getreidegasse, steht jenes Haus des Salzburger Handelsherrn und Spezereiwarenhändlers Johann Lorenz Hagenauer (1712-1792), das der junge "Hochfürstl. Salzburgische Kammermusikus" Leopold Mozart mit seiner Ehefrau Anna Maria Walburga im Jahre 1747 bezog. 26 Jahre lang bewohnte die Familie Mozart eine aus Küche, kleinem Kabinett, Wohn-, Schlaf- (Geburtszimmer) und Arbeitszimmer bestehende Wohnung im 3. Stock. Hier wurden ihre sieben Kinder geboren, von denen nur zwei das Kindesalter überlebten: 1751 Maria Anna Walburga ("Nannerl") und am 27. Januar 1756 "Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus" (Wolfgang Amadeus).

Mozart verbringt seine Kindheit in diesem Winkelwerk von Gängen, Mauern, Räumen und Kammern mit Blick auf Kirchen und Bergen. Dort erwacht sein die normale Vorstellungskraft sprengendes Talent. Dort hört er die ersten Töne, dort singt, spielt, musiziert und komponiert er sich in sein so ungeheuer kreatives Leben.

1880 richtet die Internationale Stiftung Mozarteum im Geburtshaus Mozarts ein Museum ein und kauft es 37 Jahre später. Seither wird das Museum ständig erweitert, verändert, ausgebaut und neu geordnet.

Heute ist das Haus über drei Stockwerke als Museum eingerichtet, mit den
drei Ausstellungen "Alltag eines Wunderkindes", "Mozart auf dem Theater" und "Die Mozarts - eine Familie stellt sich vor". Im Mittelpunkt stehen Originalinstrumente Mozarts und authentische Portraits. Ausgestellt sind außerdem Salzburger Möbel und Gegenstände des täglichen Gebrauchs aus der Zeit Mozarts.
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